Erfolge für Reiterverein Ganderkesee Rebecca Horstmann und Sandra Auffarth überzeugen

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Feierte im belgischen Lier mit ihrem Wallach Friend of mine zwei Siege und wurde zudem noch einmal Zweite: die Dressurreiterin Rebecca Horstmann (RV Ganderkesee). Foto: Lars PingelFeierte im belgischen Lier mit ihrem Wallach Friend of mine zwei Siege und wurde zudem noch einmal Zweite: die Dressurreiterin Rebecca Horstmann (RV Ganderkesee). Foto: Lars Pingel

Ganderkesee. Rebecca Horstmann und Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee haben sich über gute Leistungen gefreut. Horstamm feierte bei einem internationalen Dressurturnier im belgischen Lier zwei Siege. Auffarth wurde im Deutschen Spring-Hallenchampionat der Landesverbände 2018 in Braunschweig mit Landlord Siebte.

Erfolgreiches Wochenende für zwei Reiterinnen des RV Ganderkesee: Rebecca Horstmann hat mit ihrem Wallach Friend of mine beim internationalen Dressurturnier (CDI) im belgischen Lier glänzende Leistungen abgeliefert. Das Paar gewann bei den Jungen Reitern die Kür und den Wettbewerb, in dem die Mannschaftsaufgabe geritten wurde. Außerdem kam es in der Prüfung mit der Einzelaufgabe auf Rang zwei. Die Vielseitigkeits-Doppelweltmeisterin Sandra Auffarth startete derweil für den Landesverband Weser-Ems in Braunschweig im Deutschen Hallenchampionat der Landesverbände der Springreiter. Nach zwei Prüfungen der Klassen S** und S*** wurde sie mit dem zehnjährigen Oldenburger Landlord Siebte.

Kür von Rebecca Horstmann wird mit 73,708 Prozent bewertet

In dem Vier-Sterne-Turnier in Lier, das in der Nähe von Antwerpen liegt, präsentierten sich Horstmann und der in der Familie gezogene und ausgebildete Oldenburger Friend of mine, der Fridolin gerufen wird, in bester Verfassung. „Was für ein Wochenende“, kommentierte Horstmann auf ihrer Facebookseite die Prüfungen, die sie in dem Vier-Sterne-Hallenturnier absolviert hatte. Erst seit Jahresbeginn gehört sie ganz offiziell der Altersklasse Junge Reiter (U21) an, sie startet in dieser aber bereits seit dem vergangenen Sommer. Das Turnier in Lier eröffnete sie mit dem neunjährigen Fridolin in einer Prüfung, in der die Mannschaftsaufgabe der internationalen Championate abgefragt wurde. Die beiden erhielten von den Richtern eine Wertung von 70,343 Prozent – Platz eins. Zweite wurde Alexa Westendarb (Wallenhorst) mit Four Seasons (70,000 Prozent) vor Lia Breimann (Olfen) mit Aida Luna (69,608).

Einen Tag später stand für die Jungen Reiter der Wettbewerb mit der Einzelaufgabe der großen Meisterschaften auf dem Programm (ebenfalls S*-Niveau). In diesem wurde der Ritt von Horstmann mit 70,784 Prozent benotet. Damit wurde sie hinter Westendarp mit Four Seasons (71,618) Zweite. Rang drei ging erneut an Breimann mit Aida Luna (70,686). Nach einem freien Tag gingen Horstmann und Fridolin dann am Samstag auch in der Kür-Prüfung ins Viereck. Dort gelang ihnen ein starker Auftritt, der mit einer Wertung von 73,708 Prozent und der zweiten goldenen Schleife belohnt wurde. Raphael Netz (Tuntenhausen) belegte mit Lacoste Rang zwei (71,625) vor der Schwedin Lina Dolk mit Languedoc (71,500).

Wurde im Hallenchampionat der Landesverbände Siebte: Sandra Auffarth (RV Ganderkesee) mit Landlord (hier während des Agravis-Cups 2017 in Oldenburg). Foto: Lars Pingel

Sandra Auffarth startete für den Pferdesportverband Weser-Ems (PSVWE) in der Deutschen Meisterschaft der Landesverbände, die im internationalen Turnier „LöwenClassics“ in der Volkswagen-Halle in Braunschweig ausgetragen wurde. Mit Landlord platzierte sie sich in der ersten Wertungsprüfung mit einem Null-Fehler-Ritt in 59,90 Sekunden als Fünfte. Christof Kauert (Sachsen-Anhalt) gewann den S**-Wettbewerb mit Quercy Diam (0.00/57,03). Die zweite Wertungsprüfung, ein Springen der Klasse S***, beendeten Auffarth und Landlord mit fünf Strafpunkten (66,41 Sekunden), sodass sie den Sprung ins Finale der besten Drei verpassten. Dennoch war die Bergedorferin zufrieden, berichtete die Deutsche Reiterliche Vereinigung FN. „Ich habe es sehr genossen, hier zu sein“, sagte sie zu ihrem Debüt in Braunschweig, bei dem sie in der Gesamtwertung Siebte geworden war. Zweiter Starter für den PSVWE war Matthias Janßen (Bramsche), der mit Sabuck (22.00/129,12) Rang 16 belegte. Das Finale gewann der Westfale Martin Fink (Warendorf) mit der neunjährigen Corona.

PSVWE-Team auf Platz fünf

In Braunschweig wurde auch der Deutsche Mannschaftsmeister der Landesverbände ermittelt. Diesen Titel sicherte sich das Trio aus Westfalen mit Hendrik Dowe auf Queen Magic, Toni Haßmann auf Contendrix und Daniel Engbers auf Evening Black (4.00 Fehler/170,60 Sekunden). Das Weser-Ems-Team Hendrik Sosath mit Cadora, Frederik Toschke mit Limbarto und Patrick Stühlmeyer mit Varihoka du Temple kam auf Rang fünf (12.00/169,50).

Rolf Moormann Dritter im Großen Preis

Im Großen Preis des Braunschweiger Turniers war Rolf Moormann vom RV Ahlhorn bester deutscher Reiter. Mit der elfjährigen Samba de Janeiro wurde er im Stechen des Drei-Sterne-Springens mit null Fehlern in 36,54 Sekunden Dritter. Den Sieg sicherte sich der Belgier Gilles Dunon mit Fou de Toi (0.00/35,36). Robert Vos aus den Niederlanden wurde mit Carat Zweiter (0.00/36,13).


Die Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Delmenhorst der Reit-, Renn- und Fahrvereine steht am Mittwoch ab 19.30 Uhr in der Huder „Klosterschänke“ auf dem Programm (unter anderem mit Wahlen).

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