Oberligist schlägt FC Schüttorf HSG Hude/Falkenburg haushoch überlegen

Von Richard Schmid

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Freie Flugbahn: Hude/Falkenburgs Kreisläuferin Katharina Stuffel im Spiel gegen den FC Schüttorf. Foto: Rolf TobisFreie Flugbahn: Hude/Falkenburgs Kreisläuferin Katharina Stuffel im Spiel gegen den FC Schüttorf. Foto: Rolf Tobis

Hude. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben am Sonntagnachmittag ihren fünften Tabellenplatz gefestigt. Sie ließen dem FC Schüttorf 09 bei ihrem souveränen 35:21 (18:9)-Heimsieg nicht den Hauch einer Chance.

Dabei hätte das Team um Interimstrainerin Inge Breithaupt, die Dean Schmidt vertrat, bei konsequenterer Chancenverwertung noch deutlich höher gewinnen können. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir das Spiel so überlegen gestalten können“, freute sich Breithaupt über den neunten Heimsieg in dieser Saison.

Es dauerte allerdings bis zur siebten Minute, ehe Hude durch Jessica Galle das erste Feldtor zum 2:1 gelang. Zuvor war es ebenfalls Galle, die per Siebenmeter das 1:0 erzielen konnte. Danach freilich brachen die Gäste deutlich ein. Innerhalb von nur einer Minute erhöhte die Breithaupt-Sieben auf 4:1 (8.) und zog bis auf 14:5 (21.) davon. Immer wieder blieben die Spielerinnen aus der Grafschaft Bentheim an der sicher stehenden HSG-Deckung hängen oder vertändelten leichtfertig den Ball. Das ermöglichte den Gastgeberinnen ein ums andere Mal, erfolgreiche Tempogegenstöße zu laufen.

Hude/Falkenburg führt schon zur Pause mit neuen Treffern

„Wir wollten heute in der Abwehr nicht zu offensiv agieren, weil auch Schüttorf gerne über Tempogegenstöße kommt. Das ist uns heute wirklich gut gelungen“, lobte Breithaupt ihr Team. Wobei, hätte die HSG Hude/Falkenburg vor allem in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit ihre sich zuhauf darbietenden Chancen konsequenter genutzt, wäre es für Schüttdorf auf ein noch viel größeres Debakel hinausgelaufen. Gleichwohl ging es mit einem Neun-Tore-Vorsprung (18:9) in die Halbzeitpause.

Die etwa 60 Zuschauer sahen auch im zweiten Durchgang eine in allen Belangen überlegene HSG. Trainerin Breithaupt konnte es sich erlauben, kräftig durchzuwechseln, ohne dass dies den Spielfluss wesentlich beeinträchtig hätte. Eine richtige und sinnvolle Maßnahme, da einige Spielerinnen aufgrund der Grippewelle gesundheitlich angeschlagen waren.

Lob für Youngster Lena Seidel und Mareike Düßmann

So nutzen insbesondere zwei junge, noch für die A-Jugend spielberechtigte Spielerinnen ihre Chance. Torfrau Mareike Düßmann, die ab Mitte der zweiten Hälfte das Tor hütete, zeigte einige hervorragende Paraden, Lena Seidel machte ihr bestes Spiel für die HSG. „Lena hat sehr gut in der Abwehr gearbeitet, sie ist ein großes Talent“, sagte Breithaupt, die insgesamt mit dem Spiel ihrer Mannschaft sehr zufrieden war.


HSG Hude/Falkenburg: Tapkenhinrichs, Düßmann, Stuffel 1, Galle 6/1, Zetzmann 11/6, Cordes 4, Petersen 3, Butler 6, Seidel 2, von Freeden 1, Hillmer 1,

FC Schüttdorf: Niehoff, Bütergerds 1, Dönmez 1, Ederle 2, Nadja Hessemer 6/1, Lötjering 5/2, Jaqueline Hessemer 2/1, Hoolt 1, Liedtke 1, Droste 1, Diekmann, Kamp

Zuschauer: etwa 60

Schiedsrichter: Manfred Gardianczik , Björn Schäfer

Zeitstrafen: HSG 3 – FCS 3

Siebenmeter: HSG 8/7 – FCS 6/4

Spielfilm: 1:1 (4.), 6:2 (12.), 14:5 (21.), 18:9 (30.) - 21:10 (36.), 26:13 (44.), 30:17 (51.), 32:18 (54.), 35:21 (60.)

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