Volleyball-Oberliga VG Delmenhorst-Stenum verliert Spitzenspiel 2:3

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Duell auf Augenhöhe: Björn Schröder (rechts) und die VG Delmenhorst-Stenum unterlagen den Tecklenburger Land Volleys II um Carlo Weniger in einem engen Match. Foto: Rolf TobisDuell auf Augenhöhe: Björn Schröder (rechts) und die VG Delmenhorst-Stenum unterlagen den Tecklenburger Land Volleys II um Carlo Weniger in einem engen Match. Foto: Rolf Tobis

Ibbenbüren. Die Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum haben ihr Auswärtsspiel bei den Tecklenburger Land Volleys II mit 2:3 verloren – und trotzdem noch alle Möglichkeiten auf Relegationsrang drei.

Der ersten kleinen Enttäuschung über den Rückschlag im Rennen um den möglichen Regionalliga-Aufstieg wich bei der VG Delmenhorst-Stenum schnell der Stolz auf die eigene Leistung. „Wir gehen mit einem richtig guten Gefühl aus diesem Spiel“, berichtete Trainerin Susanne Schalk am Samstagabend, als sie bei Burger und Pommes bei einer großen US-amerikanischen Fastfood-Kette mit ihrer Mannschaft die siebte Saisonniederlage in der Volleyball-Oberliga noch ein wenig analysierte.

Mit 2:3 (17:25, 29:27, 25:14, 21:25, 11:15) unterlag die VG in einem teilweise hochklassigen Match zwar den Tecklenburger Land Volleys II, liegt zur Zeit aber noch immer auf dem dritten Tabellenplatz, der zur Relegation berechtigt, weil Meister VSG Ammerland II nicht aufsteigen darf. Mit der Volleyball-Gemeinschaft (27 Punkte aus 16 Spielen), VfR Voxtrup (26 Punkte aus 15 Spielen) und den „Tebu Volleys II“ (25 Punkte aus 16 Spielen) streiten noch drei Mannschaften um Rang drei.

Kleinigkeiten machen den Unterschied

Weil Delmenhorst-Stenum am letzten Spieltag (17. März, 14 Uhr) beim abgeschlagenen Schlusslicht VfL Lintorf (erst ein Zähler) antritt, Voxtrup aber mit dem direkten Konkurrenten Tecklenburger Land Volleys und den Stadtrivalen VC Osnabrück noch zwei schwere Spiele vor der Brust hat, ist die Chance auf den Relegationsplatz für die Volleyballgemeinschaft weiter vorhanden.

Zum Spiel: In Ibbenbüren, wo die Tecklenburger Land Volleys mit ihren drei Stammvereinen SVC Laggenbeck, SG Leeden Ledde und TV Hohn zu Hause sind, lieferten sich beide Aufstiegskandidaten eine enge Begegnung, in der Kleinigkeiten den Unterschied ausmachten. Das belegte auch das knappe Punkteverhältnis von 106:103 für die Gastgeber.

Am Ende fehlt die Abgeklärtheit

Die VG Delmenhorst-Stenum verschlief Satz eins (17:25), zeigte dann im zweiten Durchgang erst Nervenstärke (29:27) und im dritten Satz (25:14) ihre große Klasse. In Satz vier (21:25) und fünf (11:15) initiierten die Gastgeber dann immer mehr Spielzüge über ihren ehemaligen Zweitliga-Angreifer. „Den haben wir nicht in den Griff bekommen“, klagte Schalk. Zudem ließ sich Delmenhorst-Stenum von dem „sehr unsportlichen“ (Schalke) Verhalten der „Tebu Volleys“, die wiederholt Aufstellungsfehler bei der VG monierten, aus dem Konzept bringen. Konzentrationsmängel und fehlende Abgeklärtheit im eigenen Spiel machte Schalk schließlich für die Pleite verantwortlich.

Nachdem die Gastgeber ihren vierten 3:2-Erfolg hintereinander gelandet hatten, verspielten sie in der Begegnung danach mit dem 2:3 gegen den Zweiten FC Schüttorf II eine bessere Ausgangsposition vor dem finalen Oberliga-Spieltag.


VG Delmenhorst-Stenum: Bode, Carus, Förstermann, Hagermann, Marks, Müller, Sanders, Schröder, Süßmuth, Thiel, Wahle, Witt.

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