Norddeutsche Futsal-Meisterschaft VfL Stenum ist stolzer Dritter im Norden

Von Klaus Erdmann

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Stenum. Die A-Junioren des VfL Stenum belegen bei der norddeutschen Futsal-Meisterschaft einen hervorragenden dritten Platz. Im Halbfinale verliert der Bezirksligist gegen den Regionalligisten und späteren Sieger Blumenthaler SV erst nach Entscheidungsschießen. Trainer Frank Radzanowski zeigt sich „total begeistert“.

Die Fußballer des VfL Stenum sind stolz auf ihre A-Junioren. Die Mannschaft, Sechster der Bezirksliga, beteiligte sich in der Hamburger Arena Süderelbe an der norddeutschen Futsal-Meisterschaft, schlug sich im Konzert der Großen hervorragend und beendete die Titelkämpfe auf dem dritten Platz. „Während der regulären Spielzeit haben wir kein Spiel verloren“, betonte Frank Radzanowski. Der Cheftrainer zeigte sich „total begeistert“.

Nachdem die Stenumer das Halbfinale gegen den Regionalligisten und späteren Sieger Blumenthaler SV im Entscheidungsschießen verloren hatten (1:3) siegten sie im „kleinen Finale“ mit 4:2 gegen den Hamburger Oberligisten ETSV. Das Endspiel entschied Blumenthal mit 4:2 gegen den VfV Borussia Hildesheim zu seinen Gunsten. Die Bremer vertreten den Norden bei der Deutschen Meisterschaft, die am Samstag, 24. März, in Gevelsberg stattfindet.

Hartes Duell um den Gruppensieg

„Wir sind gut in das Turnier gekommen“, kommentierte Radzanowski das 1:0, das der VfL im ersten Gruppenspiel gegen den Regionalligisten TuS Komet Arsten erzielte. In der zweiten Partie traf man auf den ETSV Hamburg. „Der Gegner verfügt über viel Futsal-Erfahrung und war taktisch gut aufgestellt“, meinte Stenums Coach. Gleichwohl kam sein Team zu einem 3:0, mit dem es das Halbfinale und damit das Ziel erreichte. Beim 3:2 gegen den schleswig-holsteinischen Oberligisten Osterrönfelder TSV ging es um den Gruppensieg. „Der TSV spielte sehr körperbetont und es gab einige heftige Fouls“, sagte Radzanowski. Ein Osterrönfelder sah die Rote Karte.

Pech nach Nullnummer im Halbfinale

Im Halbfinale, so der erstaunte Trainer, habe sich Regionalligist Blumenthal „hinten reingestellt“. Nach Ende der regulären Spielzeit hieß es 0:0. Im Sechs-Meter-Schießen hatte der VfL Pech. Ein Schuss landete am Pfosten. Vor dem Spiel um Platz drei einigten sich Stenum und Osterrönfeld auf ein Entscheidungsschießen. Die Schiedsrichter ließen das jedoch nicht zu. Radzanowski: „Alle Spieler waren ziemlich kaputt.“ Vier Treffen à 20 Minuten standen zu Buche. Seine Mannschaft verfügte über die größeren Kraftreserven und belegte nach dem 4:2 Platz drei.

Im Endspiel ging Blumenthal offensiv zu Werke und führte gegen den Niedersachsenligisten Borussia Hildesheim nach zehn Minuten mit 4:0. Es sei sehr hart zugegangen, so Radzanowski. Nach drei Roten Karten spielten zwei Blumenthaler gegen drei Hildesheimer. Die Nordbremer siegten mit 4:2. „Nach dem Abpfiff gab es eine Rangelei. Die Schiedsrichter hätten insgesamt klarer pfeifen und Härte rausnehmen müssen“, unterstrich der Stenumer Trainer.

Den Spielern, die von Eltern und Geschwistern unterstützt wurden, attestierte Radzanowski eine „tolle Einstellung“. Das körperlich unterlegene Team habe spielerisch geglänzt und hervorragend kombiniert. „Ich werde das Wochenende in angenehmer Erinnerung behalten“, sagte der Coach, der aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle mit Alexander Kohlhaupt einen B-Jugendlichen einsetzte.

Das Stenumer Aufgebot: Anil Caki, Fynn Brenneiser, Rene Bausen, Felix Oetjen, Silas Dohrmann, Mike Oliver Hartwig, Tom Geerken, Alexander Kohlhaupt, Niklas Reckler, Mattheo Elsen.


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