Auswärts bei Bützfleth/Drochtersen Die HSG Delmenhorst und die Sache mit der Einstellung

Von Klaus Erdmann

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Wieder einsatzfähig: HSG-Spielmacher Frederic Oetken fiel zuletzt aus. Foto: Rolf TobisWieder einsatzfähig: HSG-Spielmacher Frederic Oetken fiel zuletzt aus. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Auswärtsspiel am frühen Sonntagabend: Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst laufen ab 17 Uhr bei der HSG Bützfleth/Drochtersen an.

Jene acht Punkte Vorsprung, mit denen die Handballer der HSG Delmenhorst die Verbandsliga anführen, bringen es mit sich, dass die Vorberichte einander ähneln. So sagt Jörg Rademacher, Cheftrainer des Aufstiegsfavoriten, vor dem 18. Punktspiel seines Teams: „Man darf keine Mannschaft unterschätzen nehmen. Das ist eine Einstellungssache. Wir haben den Druck. Der Gegner hat nichts zu verlieren.

Der Gegner, bei dem die HSG am Sonntag ab 17 Uhr gastiert, heißt HSG Bützfleth/Drochtersen, Vorletzter, 7:27 Punkte. Was soll einem Gast, der mit 31:3 Zählern und 13 Siegen in Serie imponiert und dem im Hinspiel ein 31:15 gelang, was soll einem solch hochfavorisierten Gast passieren? „Man muss jeden Gegner ernst nehmen“, sagt Rademacher mit Nachdruck. Er sagt aber auch: „Wir haben genug Selbstvertrauen, um festzustellen, dass wir dort hinfahren, um zwei Punkte zu holen. Wir sind das Nonplusultra der Liga.“

Gegen Bützfleth/Drochtersen, das sämtliche Punkte in eigener Halle gesammelt hat, muss der Tabellenführer eventuell auf Philipp Freese (muskuläre Probleme im Oberarm), Ole Goyert (Magen-Darm-Erkrankung) und Kevin Larisch (Schulterverletzung) verzichten. Thies Kohrt (Ellenbogenverletzung) wird weiterhin geschont. Frederic Oetken ist wieder einsatzfähig.


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