Volleyball-Oberliga VG Delmenhorst-Stenum kämpft um den Relegationsplatz

Von Frederik Böckmann

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Mit vereinten Kräften in die Relegation? Matthias Sanders und Björn Schröder (von links) stehen am Samstag vor dem schweren Spiel bei den Tecklenburger Land Volleys II. Foto: Rolf TobisMit vereinten Kräften in die Relegation? Matthias Sanders und Björn Schröder (von links) stehen am Samstag vor dem schweren Spiel bei den Tecklenburger Land Volleys II. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die VG Delmenhorst-Stenum tritt am Samstag (15 Uhr) beim Aufstiegsmitbewerber Tecklenburger Land Volleys II in der Volleyball-Oberliga an. Dort möchte sie den nächsten Schritt für den möglichen Sprung in die Regionalliga machen.

In Volleyball-Deutschland ruht an diesem Wochenende weitestgehend der Spielbetrieb. Den Mannschaften sollte die Möglichkeit gegeben werden, das DVV-Pokalfinale 2018 der Männer und Frauen am Sonntag in Mannheim direkt vor Ort, im Fernsehen oder via Facebook-Live zu verfolgen– so zumindest ist der Plan des Deutschen Volleyballverbandes. Für die Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum dürften die Pokalfinals zumindest gedanklich nur eine Nebenrolle spielen. Denn Delmenhorst-Stenum kann am Samstag den nächsten Schritt für den am Saisonende vielleicht historischen Sprung in die Regionalliga machen.

Am Samstag läuft der Tabellendritte (26 Punkte aus 15 Spielen) ab 15 Uhr beim Sechsten Tecklenburger Land Volleys II (22 Zähler aus 14 Begegnungen) auf, der sich zuletzt mit drei 3:2-Erfolgen in Serie ebenfalls ins Aufstiegsrennen gekämpft und danach noch ein zweites Spiel gegen den Zweiten FC Schüttorf (34 Punkte) hat. Klar ist: Wenn die VG dieses Duell gewinnt, hat sie sehr gute Chancen auf den wahrscheinlichen Relegationsrang drei. „Aber diese Chance können wir in 90 Minuten auch schnell wieder verspielen“, stellt Trainerin Susanne Schalk klar.

Starke Angaben und cleveres Spiel gegen den Block wichtig

In den vergangenen spielfreien drei Wochen wurde im Training konzentriert und fokussiert gearbeitet. „Die Stimmung ist sehr gut. Wir freuen uns auf das Spiel“, berichtet Schalk. „Wir haben zuletzt viel gesprochen.“ Miteinander, in Einzelgesprächen und das Team auch ohne Trainerin. Das mögliche Ziel Regionalliga gehen sie bei der VG nun offensiv an. Mannschaft und Trainerin wollen die günstige Gelegenheit jetzt am Schopfe packen. Wichtig sei es nun, bei den Tecklenburger Land Volleys – einer Spielgemeinschaft aus den Stammvereinen SVC Laggenbeck, SG Leeden Ledde und TV Hohn – nicht zu verkrampfen.

In den Trainingseinheiten legte Schalk den Fokus auf zwei Aspekte. Mit starken Angaben sollen die Gastgeber gleich unter Druck gesetzt werden. Und: Für den starken Block der Tecklenburger gab Schalk ihren Spielern verschiedene Lösungswege mit auf den Weg. „Wir müssen mit Auge und Verstand spielen“, betont die Trainerin.

Wie stark die Drittliga-Reserve tatsächlich ist, hängt wesentlich davon ab, mit welchem Personal sie aufläuft. Schalk sagt aber auch: „Wenn wir unser Potenzial abrufen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir gewinnen.“


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