2. construktiv-Hallen-Cup VfL Stenum gewinnt eigenes Hallenturnier

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Stenum. Leuchtende Kinderaugen, mit Süßigkeiten gefüllte Pokale für alle Mannschaften und der Turniersieg für den Gastgeber: Das war die zweite Auflage des construktiv-Hallen-Cups für E-Jugendmannschaften beim VfL Stenum. „Es war ein angenehm unaufgeregtes Turnier. Ein Tag, der eigentlich nur Gewinner hervorbrachte“, fasste Turnierleiter Tobias Ihde das Geschehen zusammen.

Über den Heimsieg beim eigenen Turnier jubelte der VfL Stenum A, der in einem packenden und „lange Zeit Spitz auf Knopf“ (Ihde) stehendem Endspiel den VfL Oldenburg mit 3:1 schlug. „Nachdem wir in den voran gegangen Turnieren den Oldenburgern schon das ein oder andere Mal in Finalrunden begegnet waren und bisher in allen Begegnungen auf Augenhöhe jedes Mal knapp unterlegen waren, war es nun der erste Erfolg gegen einen wirklich spielstarken VfL Oldenburg“, freute sich Ihde, der auch Co-Trainer bei der 1. E-Jugend des VfL Stenum ist.

In den Halbfinal-Spielen der „Goldrunde“ hatte sich Stenum A zuvor mit 3:2 gegen die Stenumer B-Vertretung – die andere Hälfte des Kaders – durchgesetzt. Im zweiten rein Oldenbuger Semifinale schlug der VfL den Stadtrivalen PSV mit 3:2 im Neunmeterschießen. Zuvor hatte es 1:1 gestanden.

In der „Silberrunde“ des Hallencups machte der TSV Ganderkesee A souverän das Rennen. Im Finale bezwang Ganderkesee A den TV Jahn Delmenhorst mit einem klaren 4:1. „Jahn hat sich als einzige zweite Mannschaft und klassentiefster Vertreter toll geschlagen“, lobte Ihde. Der TSV indes war kurzfristig mit zwei Teams angetreten, nachdem am Vormittag ein Turnier-Startplatz frei geworden war. Die E2 des VfL Stenum konnte wegen zu vieler Ausfälle kein eigenes Team stellen und so wurden die wenigen verbliebenen E2-Kicker mit in die Teams des Gastgebers integriert; der TSV Ganderkesee komplettierte das Starterfeld mit einem weiteren Team.

Nach den Vorrundenspielen hatte es eine kleine Showeinlage gegeben. Jedes teilnehmende Team stellte einen Schützen für die Suche nach dem „Neunmeterkönig“ ab. Gegen den Herren-Torwart Holger Kaatz, „der netterweise für diesen Spaß zu haben war“ (Ihde), überstanden dann lediglich drei Schützen den ersten Durchgang. Batu Cakmak vom VfL Stenum und Boje Kautz vom TSV Ganderkesee lieferten sich zur besten Unterhaltung der Kinder und Zuschauer im weiteren Verlauf ein spannendes Duell. Zunächst hatten beide Jungs viermal getroffen, ehe Keeper Kaatz im fünften Durchgang beide Versuche halten konnte. So brachte der sechste Durchlauf die Entscheidung zugunsten des Stenumers Batu Cakmak. Kautz durfte sich aber mit der Wahl des besten Turnierspielers trösten. Als bester Torhüter wurde Dylan Marlier vom VfL Oldenburg geehrt.


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