Fußball-Landesliga A-Jugend des TV Jahn Delmenhorst überzeugt trotz 0:5

Von Klaus Erdmann

Aktivposten beim TV Jahn Delmenhorst: Timo Füller (links). Foto: Rolf TobisAktivposten beim TV Jahn Delmenhorst: Timo Füller (links). Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die A-Junioren des TV Jahn Delmenhorst beziehen bei Spitzenreiter JFV Norden eine deutliche Niederlage. Der abstiegsbedrohte Fußball-Landesligist erntet dennoch Anerkennung.

Trotz des klaren 0:5 (0:4), das sie beim JFV Norden kassierte, hat die Fußball-A-Jugend des TV Jahn Anerkennung geerntet. Coach Andreas Füller sagte, dass der abstiegsbedrohte Landesliga-Vorletzte „super gespielt“ habe. Kollege Ernst Freytag, Trainer des gastgebenden Spitzenreiters, lobte Jahn ebenfalls und erklärte, dass das Ergebnis zu hoch ausgefallen sei.

„Wir haben ohne echten Stürmer gespielt, auf Konter gelauert und sie bekommen“, berichtete Füller. In der Anfangsphase vergaben Timo Füller und Jan Kassens zwei große Chancen. Aaron-Melvin Dixon traf die Latte. „Wir hätten 2:0 führen können“, meinte Füller. In der 8. Minute gelang Julian Weiß das 1:0 für Norden, das auf einige Leistungsträger verzichten musste. Es folgte der große Auftritt von Tammo Barkhoff, der per Hattrick auf 4:0 erhöhte. Er langte in der 30., 39. und 41. Minute zu. Beim 3:0 handelte es sich um einen Foulelfmeter.

Training im Soccerpark – auf eigene Rechnung

Zu Beginn der zweiten Halbzeit vergaben die Delmenhorster erneut einige gute Gelegenheiten. In Jahns „Drangphase“ (Freytag) hinein fiel das 5:0 durch Arne Ackermann (65.). „Wir hatten in der zweiten Halbzeit 70 Prozent Ballbesitz“, sagte Füller. Vieles sei in diesem Spiel positiv gewesen. Erstmals hütete der von den A-Junioren des VfL Wildeshausen zu Jahn gewechselte Marc-Julian Höfken das Tor des Landesliga-Aufsteigers, der mit Sedan Atalay (zuletzt Blumenthal) einen weiteren Zugang verzeichnete. Der B-Jugendliche Kevin Schewiola, so Füller, habe einen guten Eindruck hinterlassen.

Füller sagte ferner, dass er seinen Spielern ein Kompliment machen müsse, denn die zur Zeit herrschenden Bedingungen hätten „mit Fußball spielen nichts zu tun“. Der Trainer: „Während der Woche laufen wir einmal und gehen einmal in den Soccerpark. Die Jungs müssen dann selbst bezahlen.“ Norden hingegen verfüge über einen Kunstrasen und trainiere dreimal wöchentlich.