Handballer behaupten sich 36:25 HSG Delmenhorst ist stets Herr der Lage

Von Klaus Erdmann

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Delmenhorst. 15. Erfolg im 17. Spiel, 13. Sieg in Serie und 16:0 Punkte in eigener Halle: Die Handballer des Verbandsliga-Ersten HSG Delmenhorst haben ihre ohnehin schon imponierende Bilanz mit dem auch in dieser Deutlichkeit verdienten 36:25 (16:10) gegen den Wilhelmshavener HV II ausgebaut.

Die rund 150 Zuschauer erlebten am Samstagabend in der Stadionhalle einmal mehr einen souveränen Auftritt des Favoriten, der ohne Frederic Oetken, Thies Kohrt und Niclas Schanthöfer antrat. Der Gast führte lediglich einmal: Nach 119 Sekunden gelang Thorben Hackstein das erste Tor. Gestützt auf eine 5:1-Deckung kamen die Delmenhorster in der 8. Minute zum 4:1. In der 13. Minute traf Hackstein zum 6:5 und vier Minuten später verwandelte Jonas Koch einen Siebenmeter zum 9:7. Die HSG schaltete einen Gang höher und erzielte durch Jörn Janßen und Andre Haake, der zweimal per Siebenmeter zum Erfolg kam, vier Treffer in Folge. Zur Pause lag der in allen Belangen überlegene Tabellenführer mit 16:10 in Führung. Zu den auffälligsten Aktiven des WHV II gehörte Koch, der im ersten Abschnitt sechs der zehn Tore seiner Mannschaft erzielte.

Drei Tore gegen Wilhelmshavener HV II warf Kreisläufer Alexander Schöps. Foto: Rolf Tobis

In der 37. Minute kam der Wilhelmshavener HV II durch Christoph Groß auf 19:16 heran. Die Antwort der HSG ließ nicht lange auf sich warten: Nach einem 8:1-Lauf des Spitzenreiters lautete der Spielstand in der 45. Minute 27:17. Damit gelang den Delmenhorstern, die in der 39. Minute durch Routinier Tim Coors, einen ihrer herausragenden Spieler, das 21:16 und damit Saisontreffer Nr. 500 markierten, die Vorentscheidung. In den letzten Minuten waren die konditionell klar unterlegenen Wilhelmshavener um Schadensbegrenzung bemüht. HSG-Trainer Jörg Rademacher setzte sämtliche 14 Akteure ein.

„Ich will allen Spielern Anteile geben“, erklärte er. „Krankheitsbedingt konnten nicht alle wie gewohnt trainieren und wir wussten nicht, wo wir stehen“, sagte er ferner. Der Coach sprach von einem souveränen Sieg, betonte aber auch, dass er gesehen habe, was noch verbessert werden müsse. Seine Mannschaft habe ein deutliches Ergebnis erzielen wollen.


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