Wenn Kleinigkeiten entscheiden U13 des VfL Stenum jubelt über Futsal-Kreismeisterschaft

Von Frederik Böckmann

Futsal-Kreismeister 2018: Die U13 des VfL Stenum mit (hinten von links) Co-Trainer Luca Faulhaber, Paul Bommers, Stefan Himmelskamp, Jules Giron und Trainer Carsten Barm sowie (vorne von links) Andrej Butschbach, Fynn Thomann (liegend), Joscha Seling, Lewin Borchers, Noel Rodrigues Santos und Egemen Sengör. Foto: VfL StenumFutsal-Kreismeister 2018: Die U13 des VfL Stenum mit (hinten von links) Co-Trainer Luca Faulhaber, Paul Bommers, Stefan Himmelskamp, Jules Giron und Trainer Carsten Barm sowie (vorne von links) Andrej Butschbach, Fynn Thomann (liegend), Joscha Seling, Lewin Borchers, Noel Rodrigues Santos und Egemen Sengör. Foto: VfL Stenum

Ahlhorn. Die Futsal-Hochburg VfL Stenum hat wieder zugeschlagen: Bei Futsal-Kreismeisterschaft der D-Junioren in Ahlhorn sicherte sich der VfL in der „Light“-Variante in einer äußerst engen Endrunde den Titel. Im Finale schlug die Mannschaft von Luca Faulhaber und Carsten Barm den FC Hude mit 1:0. Zuvor hatten bereits Stenum A-, B- und C-Junioren den Hallentitel gewonnen.

Das, was uns schon die ganze Saison auszeichnet, hat auch bei der Hallenkreismeisterschaft wieder sehr gut geklappt: Wir sind als Team aufgetreten. Das hat uns durchaus zu einem würdigen Titelträger gemacht“, jubelte Carsten Barm, räumte aber auch ein: „Es hätte auch die eine oder andere Mannschaft den Sieg verdient gehabt.“

Schon im Vorfeld waren Barm und Faulhaber davon ausgegangen, „dass es bei der sehr ausgeglichenen Endrunde auf Kleinigkeiten ankommen würde“. In fast allen Spielen war zu beobachten, dass die Mannschaften die Fehlerzahl gering halten wollten. Das beherzigte auch Stenum. „Meine Jungs, auch die Offensiven, haben defensiv sehr gut gearbeitet und wenn dann mal was durchgekommen ist, hatten wir mit Lewin Borchers auch noch einen ganz ausgezeichneten Torwart“, nannte Barm ein Erfolgsrezept. Denn in fünf Spielen kassierte Stenum nur einen Gegentreffer.

Und im Halbfinale gegen den TuS Heidkrug hatte der VfL zudem „ein bisschen Glück, das hätte in der Verlängerung auch ins Auge gehen können“, räumte Barm ein. Nach einem 0:0 gewann der VfL das Sechmeterschießen mit 2:1 gegen den späteren Dritten.

Im hochklassigen Finale gegen den FC Hude, der sein Halbfinale mit 2:0 gegen den VfL Wildeshausen gewonnen hatte, führte Stenum nach 20 Sekunden durch Joscha Seling bereits mit 1:0. Danach agierten beide Mannschaften ohne taktische Zwänge. „Die Huder haben das ganz hervorragend gemacht, haben immer wieder ihren Torwart mit ins Spiel einbezogen und uns unglaublich unter Druck gesetzt“, erzählte Barm. „Allerdings hatten wir zahlreiche Konterchancen, die wir leider nicht zur Vorentscheidung genutzt haben, weshalb wir bis zur letzten Sekunde um unseren Sieg zittern mussten.“ Doch am Ende jubelte der VfL Stenum. Wieder einmal.