Futsal-Bezirksmeisterschaft TV Jahn Delmenhorst II fährt zur Landesmeisterschaft

Vizemeisterinnen: Der TV Jahn Delmenhorst II verlor das Endspiel, darf aber zur Futsal-Landesmeisterschaft. Foto: TV Jahn/KrupaVizemeisterinnen: Der TV Jahn Delmenhorst II verlor das Endspiel, darf aber zur Futsal-Landesmeisterschaft. Foto: TV Jahn/Krupa

Löningen. Die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst II haben bei der Bezirksmeisterschaft in Löningen als den Zweiter als Titel knapp verpasst, sich aber dennoch für die Niedersachsenmeisterschaft qualifiziert.

Uwe Krupa ist ein Trainer mit dem Blick für das große Ganze, natürlich war dem Frauen-Coach des TV Jahn Delmenhorst II am Samstag gleich klar, was ihm nun blühte. Seine Mannschaft hatte in Löningen zwar das Finale der Futsal-Bezirksmeisterschaft verloren, sich aber dennoch für die Landesmeisterschaft qualifiziert. Weil die am 4. März im gut 150 Kilometer entfernten Salzhausen stattfindet, steht den Delmenhorsterinnen nicht nur eine amtliche Fahrt bevor, sie können an diesem Tag auch nicht, wie geplant, in den zweiten Teil der Landesliga starten – was Krupa, nicht ganz ernst, stöhnen ließ: „Das haben wir davon – noch ein Nachholspiel.“

Die Landesmeisterschaft, die die Jahn-Reserve zum zweiten Mal nach 2016 erreichte, ist allerdings eine süße Pflicht, die sich das Team redlich verdient hat. In Löningen marschierte Jahn souverän durch das Turnier und gewann bis zum Endspiel alle Partien. Der Kader mit Torfrau Nikola Hellbusch, Karen und Katharina Krupa, Julia Kastens, Mona Matzdorf, Celine Behm, Janina Schulz, Lena Walters, Amrei Lamping und Pia Brinkmann bezwang in der Vorrunde den TuS Glane und den SV Brake jeweils mit 2:0 und gewann die Gruppe C, während der VfL Stenum in Gruppe B nach einem 1:7 gegen die SpVg Aurich und einem 1:3 gegen DJK Bunnen ausschied.

Auch in der Zwischenrunde geriet Jahn nie in Gefahr, nach einem 3:1 über Aurich und einem 2:0 über die SG Timmer/Moormerland standen die Delmenhorsterinnen im Finale. Gegner SV Grenzland Laarwald hatte deutlich mehr Mühe gehabt, war im Endspiel aber hellwach. Zweimal musste Jahn einen Rückstand ausgleichen, ehe Krupas Team mit 3:2 in Führung ging. Laarwald gelang 25 Sekunden vor Schluss das 3:3. Im Sechsmeterschießen traf Jahn nur einmal, Laarwald zweimal. „So ein Handballtor kann verdammt klein werden“, sagte Krupa. „Wir hätten den Titel gern gewonnen, es war vielleicht das beste Turnier, das ich je von uns gesehen habe.“ Unter die besten neun Teams des Landes hat sich Jahn damit schon gespielt.