Futsal-Niedersachsenmeisterschaft 2017 VfL Stenum erst enttäuscht, dann stolz auf Rang zwei

Von Erik Meyer und Frederik Böckmann

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Belegten bei der Futsal-Landesmeisterschaft in Goldenstedt den zweiten Platz: die A-Junioren-Fußballer des VfL Stenum mit (von links, hinten) Tom Geerken, Fynn Brenneiser, Mike Oliver Hartwig, Silas Dohrmann, Pascal Sroka, (vorn) Niklas Reckler, Mattheo Elsen, Anil Caki, Rene Bausen und Franko Hische. Foto: Hergen GeerkenBelegten bei der Futsal-Landesmeisterschaft in Goldenstedt den zweiten Platz: die A-Junioren-Fußballer des VfL Stenum mit (von links, hinten) Tom Geerken, Fynn Brenneiser, Mike Oliver Hartwig, Silas Dohrmann, Pascal Sroka, (vorn) Niklas Reckler, Mattheo Elsen, Anil Caki, Rene Bausen und Franko Hische. Foto: Hergen Geerken

Lutten. Der VfL Stenum wird bei der Futsal-Niedersachsenmeisterschaft Zweiter. Die A-Junioren haben in Lutten ihre Hand schon am Titel, kassieren dann aber eine Sekunde vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer gegen den neuen Champion VfV Borussia Hildesheim II.

Auch zwei Tage nach dem Turnier entscheidenden Gegentreffer in der Schlusssekunde war der Frust in der Stimme von Hergen Geerken nicht zu überhören. „Man war das bitter. Wir hatten die Hand eigentlich schon am Titel – und dann verlieren wir doch noch“, haderte der Betreuer des VfL Stenum. Seinen A-Junioren hätte bei der Futsal-Niedersachsenmeisterschaft beim TuS Lutten im vierten und letzten K.o-Spiel gegen den VfV Borussia Hildesheim II ein Unentschieden zur Niedersachsenmeisterschaft gereicht. Doch statt 1:1 hieß es am Ende 1:2, „weil wir fünf Sekunden vor dem Spielende den Ball an unserer eigenen Ecke verlieren. Das hätte man besser verteidigen können“, beschrieb Geerken den fatalen Fehler. Am Ende jubelte stattdessen Niedersachsenligist Hildesheim II über den Titelgewinn. Beide Teams hatten neun Punkte auf dem Konto, die Südostniedersachsen mit 11:7 Toren gegenüber Stenum (6:3) aber das um einen Treffer bessere Torverhältnis.

VfL Stenum qualifiziert sich für Norddeutsche Meisterschaft

Im Lager des Zweiten der Bezirksmeisterschaft wich die Enttäuschung über den verpassten Titel aber schnell dem Stolz über Platz zwei. Denn Stenum qualifierte sich wie der VfV II für die Norddeutsche Meisterschaft am 3. März in Hamburg. Und: „Hildesheim ist eben kein Fallobst“, betonte der erkrankte Cheftrainer Frank Radzanowski, der beim Coaching von Geerken und Klaas Dohrmann vertreten wurde. „Wir hatten im Vorfeld nicht unbedingt mit dieser Platzierung gerechnet“, sagte Radzanowski. „Die Spieler waren super engagiert und haben eine Klasseleistung erbracht – wir sind sehr zufrieden“, sagte der verhinderte Coach, dessen Mannschaft in den ersten drei Spielen JFV Wendland (2:1), VfL Westercelle (2:0) und TuS Lutten (1:0) bezwungen hatte.

Der VfL Steum und sein „besondere Jahrgang“

Im Stenumer Lager freut man sich nun auf die Norddeutschen Titelkämpfe Anfang März in der Hamburger Südelbe Arena, wo der VfL ein weiteres Kapitel seiner äußergewöhnlich erfolgreichen Futsal-Geschichte schreiben möchte. Alleine in diesem Jahr wurden die A-, B-, C- und D-Junioren Futsal-Kreismeister, die C-Junioren zudem Bezirksmeister. Ein Teil des derzeitigen A-Jugend-Jahrgangs kickte 2017 als B-Junioren bereits bei der Norddeutschen Meisterschaft. Damals hatte die Truppe von Frank Radzanowski und Michael Brümmer Rang vier belegt.

„Unser 2000er Jahrgang ist schon ein besonderer“, betont Betreuer Geerken. Er glaubt mit Blick auf das Teilnehmerfeld (unter anderem die Regionalligisten Komet Arsten und Blumenthaler SV), dass in der Hansestadt einiges möglich ist. Coach Radzanowoski ist da etwas zurückhaltender. „Wir haben keinen großen Erwartungen – es müsste alle passen“, sagte er.


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