SV Atlas lädt zur Generalversammlung Engelbart will Nachfolge von Borkus antreten

Von Frederik Böckmann

Freut sich auf die neue Aufgabe: Manfred Engelbart (rechts) stellt sich als Atlas-Chef zur Wahl. Er will Nachfolger von Jörg Borkus (links) werden.Foto: TobisFreut sich auf die neue Aufgabe: Manfred Engelbart (rechts) stellt sich als Atlas-Chef zur Wahl. Er will Nachfolger von Jörg Borkus (links) werden.Foto: Tobis

Delmenhorst. Der SV Atlas Delmenhorst lädt Montagabend (19 Uhr bei Jan Harpstedt) zur Generalversammlung – und stimmt dabei auch über eine Satzungsänderung ab. Neuer Klubchef wird wohl der Unternehmer Manfred Engelbart.

Manfred Engelbart war die ersten Tage bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang mittendrin statt nur dabei. Der 71-Jährige verfolgte Wettkämpfe, gratulierte im Deutschen Haus den Medaillengewinnern – und sprach mit der Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Ob Engelbart diese geknüpften Kontakte, in welcher Form auch immer, in Zukunft für den SV Atlas Delmenhorst wird nutzen können, wird sich zeigen. Gegen weitere finanzielle Unterstützung würde sich der SVA sicherlich nicht wehren. Mit einem mittleren sechsstelligen Etat kann Atlas in der Oberliga zwar durchaus bestehen, wie die bisherige Saison zeigte. Aber: Das offen kommunizierte mittelfristige Ziel Regionalliga dürfte damit aber schwerlich zu realisieren sein. (Weiterlesen: Manfred Engelbart kandidiert für Borkus-Nachfolge)

Die Regionalliga ist auch der Traum von Manfred Engelbart als sehr wahrscheinlichem neuem Vorsitzenden des SVA, zu dem der Unternehmer sich heute ab 19 Uhr auf der Jahreshauptversammlung der Blau-Gelben bei Jan Harpstedt wird wählen lassen. Das bekannte Engelbart bei der Pressekonferenz, als er seine Kandidatur offiziell bekannt gab, halb im Scherz, halb im Ernst mit diesen Worten: „Ich will ja nicht als Looser da stehen.“ Schließlich sei sein Vorgänger im Amt, Jörg Borkus, von der Kreisliga bis in die Oberliga durchmarschiert. Da müsse er auch ein paar Aufstiege folgen lassen ... (Weiterlesen: Manfred Engelbart – ein Macher statt ein Verwalter)

Warum Engelbart, der mehrere Autohäuser besitzt, sich für den Vorstandsposten beim Kultverein zur Wahl stellt, hatte er auf der Pressekonferenz Anfang Januar auch deutlich gemacht: „Ich will den Verein nicht im Stich lassen.“ Und: „Ich sehe mich in der Verantwortung.“ Das heißt auch, dass er die Strukturen und die Organisation bei den Blau-Gelben professioneller aufstellen lassen will. (Weiterlesen: Jörg Borkus zieht seine Abschiedsbilanz)