Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg droht Schwerstarbeit

Von Richard Schmid

Schnell wieder aufstehen: Saskia Petersen (am Ball) und die HSG Hude/Falkenburg wollen sich gegen den BV Garrel für ihre schwache Vorstellung gegen die HSG Wilhelmshaven rehabilitieren. Foto: Rolf TobisSchnell wieder aufstehen: Saskia Petersen (am Ball) und die HSG Hude/Falkenburg wollen sich gegen den BV Garrel für ihre schwache Vorstellung gegen die HSG Wilhelmshaven rehabilitieren. Foto: Rolf Tobis

Hude/Falkenburg. Den Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg steht ein schweres Auswärtsspiel beim Spitzenreiter BV Garrel bevor.

Wenn die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg am Ende ihrer Oberliga-Saison auf die Highlights der Spielzeit zurückblicken, dann wird das Hinspiel gegen den BV Garrel am 30. September garantiert dazugehören: Mit 33:21 fegte die HSG damals im Spitzenspiel Garrel aus der eigenen Halle am Huder Bach und nährte die Hoffnung, dass Hude/Falkenburg vielleicht doch im Titelrennen mitmischen könnte.

Mehr als fünf Monate später hat sich die Ausgangsposition für Hude/Falkenburg vor dem Rückspiel an diesem Samstag (19.30 Uhr) im Landkreis Cloppenburg ziemlich verändert. Timo Stein ist aus zeitlichen Gründen als Trainer zurückgetreten und die HSG liegt in der Tabelle als Fünfter (22:12) mittlerweile gefühlt sogar mehr als sechs Punkte hinter Spitzenreiter Garrel (28:6) zurück. Es droht Schwerstarbeit gegen das Topteam.

Kein Training – Beleuchtung defekt

Garrel verfügt über einen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr sehr ausgeglichen besetzten Kader um die Bundesliga-erfahrene Torfrau Stefanie Jandt (früher HSG Delmenhorst). Der in der Liga mit der höchsten Trefferquote pro Spiel stärkste Angriff strahlt von allen Positionen Torgefahr aus. Mit Sarah Weiland stellt der BV Garrel zudem die aktuell erfolgreichste Torschützin.

„Diese Spielerin müssen wir in den Griff bekommen, hier muss unsere Abwehr vernünftig gegenhalten“, betont deshalb HSG-Trainer Dean Schmidt, der hofft, dass sein Team in der Defensive an die bisherigen Leistungen anknüpft. „Unsere Probleme liegen momentan eher in unserem Angriffsspiel“, so Schmidt. In einer Videoanalyse des letzten Spiels, dem 20:24 gegen die HSG Wilhelmshaven, seien Schwächen im Aufbau- und Umschaltspiel erkannt worden.

Im Training musste Hude/Falkenburg in der vergangenen Woche improvisieren, weil die Halle aufgrund des Ausfalls der Notbeleuchtung nicht zur Verfügung stand. „Dennoch haben wir eine gute Trainingswoche hinter uns“, sagt Schmidt.