Auswärts bei Barnstorf/Diepholz II HSG Delmenhorst will seine Siegesserie ausbauen

Von Frederik Böckmann

Im Hinspiel klar überlegen: Jörn Janßen (links) und die HSG Delmenhorst schlugen die HSG Barnstorf/Diepholz II mit Malte Helmerking (rechts) mit 36:15. Foto: Rolf TobisIm Hinspiel klar überlegen: Jörn Janßen (links) und die HSG Delmenhorst schlugen die HSG Barnstorf/Diepholz II mit Malte Helmerking (rechts) mit 36:15. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Der Spitzenreiter hat mittlerweile 13 Siege in Folge auf dem Konto, der Gastgeber dagegen seine sieben Heimspiele sicher gewonnen: Wenn die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst am Samstagabend (19.15 Uhr) bei der HSG Barnstorf/Diepholz II in Barnstorf (Walsener Straße) auflaufen, wird eine von beiden Serien auf jeden Fall reißen – so viel steht fest.

Sicher ist man sich im Delmenhorster Lager auch diesbezüglich: „Barnstorf/Diepholz wird brennen und sich richtig zerreißen, um uns ein Bein zu stellen.“ Denn die Oberliga-Reserve war alles andere als erbaut, dass die HSG Delmenhorst das Hinspiel Mitte September aufgrund des Diepholzer Kramermarktes nicht verlegen lassen wollte. Dort hatte Delmenhorst die Gäste deutlich mit 36:15 deklassiert.

Bei Barnstorf/Diepholz II wird mit Spielertrainer Nils Mosel der beste Torschütze aus privaten Gründen fehlen. Vorsicht gilt aber auch Finn Richter mit einem Schnitt von mehr als Treffern pro Partie. Neben Mosel ist auch noch nicht sicher, ob Malte Helmerking (zuletzt Wadenprobleme) mitspielen kann. Dafür gehören Eugen Weber, Marcel Haab und Bernd Pundt wohl wieder zum Aufgebot des Tabellenvierten. Bei der HSG Delmenhorst sind indes wohl alle Spieler an Bord.

Was die Planungen für die nächste Saison betrifft, ist die HSG Delmenhorst mittlerweile sehr weit. Bis auf Andre Haake (zur TSG Hatten-Sandkrug) und Niclas Schanthöfer (Handball-Pause) wird der Kader des designierten Oberliga-Aufsteigers wohl zusammenbleiben. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch: Vor allem für die Rückraummitte und Linksaußen sucht die HSG neue Spieler – und hat diesbezüglich schon gute Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt.