Badminton-Landesliga Delmenhorster FC braucht einen Sieg zum Klassenerhalt

Von Frederik Böckmann

Punkte im Mixed-Doppel und im Einzel: Frank Eilers. Foto: Rolf TobisPunkte im Mixed-Doppel und im Einzel: Frank Eilers. Foto: Rolf Tobis

Gnarrenburg. Der Federball-Club Delmenhorst schlägt den TSV Gnarrenburg in der Badminton-Landesliga souverän mit 6:2 – und blickt nun optimistisch dem „Abstiegsendspiel“ an diesem Sonntag gegen den direkten Konkurrenten VfL Stade entgegen.

Den Pflichtsieg beim Vorletzten haben sie souverän eingefahren, jetzt steht der Showdown gegen den direkten Abstiegskonkurrenten vor der Tür: Die Badmintonspieler des Delmenhorster FC haben am Mittwochabend ihr Landesliga-Auswärtsspiel beim TSV Gnarrenburg mit 6:2 gewonnen und damit ihre Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben gehalten. Der DFC (6./6:16 Punkte) tritt nun am letzten Spieltag am Sonntag (12 Uhr) beim VfL Stade (5./8:14) an und muss dort gewinnen, um in der Tabelle am VfL vorbeizuziehen.

„Wir haben alle unsere Leistungen abgerufen. Es waren keine besonders engen Spiele dabei“, sagte Mannschaftsführer Henning Cohrs über den klaren Sieg im Landkreis Rotenburg. Nur eine Ausnahme machte er: Im Herren-Doppel 2 kam für Cohrs zusammen mit Klaus Schumacher die 0:2 (19:21, 13:21)-Niederlage doch etwas unerwartet. Die sechs Punkte jeweils ohne Satzverlust holten das Damen-Doppel Anja Eilers und Christine von der Wöste (21:16, 21:18), das Herren-Doppel 1 mit Simon Wepner und Björn Behrens (21:11, 21:12), das Mixed-Doppel Frank und Anja Eilers (21:11, 21:16) sowie Frank Eilers (21:16, 21:17), Simon Wepner (21:16, 21:17) und Cohrs (21:17, 21:14) im Einzel.

Dem nun entscheidenden Match gegen Stade blickt Mannschaftsführer Cohrs trotz der Dramatik und des Siegdrucks gelassen entgegen. Ob die Nerven vor der vermutlich größeren Zuschauerkulisse am Ende eine Rolle spielen? „Ich glaube nicht unbedingt. Vielleicht ist es aber ein kleiner Vorteil, dass wir grundsätzlich erfahrener sind.“ Die Begegnungen mit dem VfL, der im Einzel seine Stärken hat, waren in der Vergangenheit immer eng. Das Hinspiel verlor der DFC knapp mit 3:5, jetzt will der Federball-Club den Spieß umdrehen. „Ich bin ganz zuversichtlich. Wir haben alle Spieler an Bord“, sagt Henning Cohrs.