Jugenhandballer glücklos Gute Leistung der TS Hoykenkamp nicht belohnt

Von Simone Gallmann und Jörg Schröder


Delmenhorst. Die Handballer der TS Hoykenkamp verliert das Spitzenspiel der C-Jugend-Landesliga gegen den TV Schiffdorf mit 30:31. Auch alle anderen Nachwuchsteams aus Delmenhorst und Ganderkesee kassieren Niederlagen.

Ein gutes Spiel haben die C-Jugendhandballer der TS Hoykenkamp in der Landesliga gegen den TV Schiffdorf gezeigt. Sie unterlagen dem Spitzenreiter nur knapp und bitter mit 30:31 (19:17).

MJA Verbandsliga

HSG Delmenhorst - HSG Nienburg 24:36. Wie in der Vorrunde zur Oberliga (24:31) musste die HSG Delmenhorst auch in der Verbandsliga eine Niederlage gegen die HSG Nienburg einstecken. Delmenhorst wollte mit viel Tempo gegen die körperlich überlegenen Gäste zum Erfolg kommen. Doch dieses Rezept funktionierte nur bis zum 3:3 (10.). Danach leisteten sich die Gastgeber einige technische Fehler, schlossen die Angriffe etwas zu überhastet ab und schafften es nicht, die Räume in der Deckung zu schließen und die Anspiele an den Kreis zu verhindern. Zwar zeigten Torben Hase (11/4 Tore) auf Rückraumrechts und vor allem Torhüter Moritz Schäfer eine bärenstarke Leistung. Aber auch die beiden Aktivposten konnten nicht verhindern, dass die Gäste mit einem klaren 16:10-Vorsprung in die Pause gingen. Zwar fand das Team von Torben Müseler in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel, doch nach dem 17:22 (41.) hatte Nienburg auf alles eine Antwort und erhöhte den Abstand kontinuierlich.

WJB Landesliga

HSG Delmenhorst – ATSV Habenhausen 14:29. Den ungeschlagenen Spitzenreiter ATSV Habenhausen so lange wie möglich ärgern und die Niederlage in Grenzen halten: Mit dieser Marschroute ging die HSG Delmenhorst in die Partie. Das klappte in den ersten Spielminuten, doch dann zogen die Gäste erst auf 10:4 und dann bis zur Pause auf 14:6 davon. Nach dem Wechsel ließen die Gastgeberinnen die Köpfe schnell hängen. „Wir haben das Rückzugsverhalten fast gänzlich eingestellt. Das war dann für Habenhausen zu einfach“, sagte HSG-Trainer Volker Gallmann. „Habenhausen ist in dieser Liga einfach der Überflieger. Dennoch hätte ich mir erhofft, dass wir etwas länger dagegen halten.“

MJC Oberliga

HSG Delmenhorst - Schwanewede/Neu. 24:41. Gegen den Tabellenführer, der bisher lediglich einen Punkt abgab, stand die HSG Delmenhorst von Beginn an auf verlorenem Posten. Die favorisierten Gäste waren sowohl spielerisch als auch körperlich und kämpferisch überlegen. Bereits nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeber 5:13 im Hintertreffen. Zwar verhinderten die Rot-Weißen, dass der Rückstand bis zur Pause (12:19) weiter anwuchs, doch nach Wiederbeginn legten die Gäste wieder eine Schippe drauf.

MJC Landesliga

TS Hoykenkamp – TV Schiffdorf 30:31. Hoykenkamp zeigte eine richtig gute Partie und lag nur zwei Mal in Rückstand – beim 0:1 und beim 30:31 zum bitteren Endstand. Dabei hatte die Turnerschaft den Spitzenreiter sehr gut im Griff, führte zur Pause (19:17) und auch bis fünf Minuten vor Spielende. Doch in der Schlussphase warf Hoykenkamp keinen Treffer mehr – und Schiffdorf traf zum glücklich erkämpften Sieg.

Tunnel gegen den Torwart: Der Hoykenkamper Jooris Meyer trifft in der C-Jugend-Landesliga gegen den Schiffdorfer Torwart. Foto: Rolf Tobis

SG Bremen/Hastedt II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 29:25. Lange Zeit war die Partie ausgeglichen, doch in der Schlussphase musste sich die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg geschlagen geben. 15:14 (Pause), 18:17 (33.), 19:22 (39.), 23:24 (43.) und 23:27 (45.) waren die Stationen der HSG-Niederlage. Große Probleme bereitete den Gästen der überragende Bremer Keno Klebinger, der alleine 16 Tore warf und den die Gäste nie in den Griff bekamen.

WJC Landesliga

VfL Horneburg – HSG Delmenhorst 23:10. Trainer Volker Gallmann und seine HSG Delmenhorst hatten sich viel vorgenommen, schließlich hatte die HSG den Tabellenführer bereits im Hinspiel ärgern können. Doch aus der erhofften Überraschung wurde für die Gäste nichts. Nach zehn Minuten gab es einen unerklärlichen Bruch im Spiel der Delmenhorsterinnen mit etlichen technischen Fehlern und Fehlpässen vor allem in der zweiten Hälfte. „Das war ein rabenschwarzer Tag“, sagte Trainer Gallmann. Über 11:6 (Pause) steuerte Horneburg dem sicheren 23:10-Erfolg entgegen.