Volleyball-Oberliga VG Delmenhorst-Stenum vor Schlüsselspieltag

Visieren Heimsiege an: die Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum um Philipp Förstermann (links). Foto: Rolf TobisVisieren Heimsiege an: die Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum um Philipp Förstermann (links). Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum kämpfen am Samstag vor eigenem Publikum gegen die direkte Konkurrenz um ihre Chance auf die Relegation zur Regionalliga.

Die Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum wissen, wie man seinen Anhang motiviert. Vor dem letzten und wichtigsten Heimspieltag der Oberliga-Saison am Samstag hat der Tabellendritte via Facebook die Werbetrommel gerührt und alle Fans aus aktuellem Anlass eingeladen, „gern auch verkleidet vorbeizukommen“, denn nach den Spielen gegen den VfR Voxtrup und den FC Schüttorf II ab 15 Uhr zieht die VG-Karawane von der Halle am Blücherweg zum Fasching nach Ganderkesee weiter, um „dort den Abend ausklingen zu lassen“.

Erst siegen, dann Fasching feiern

Wie ausgelassen der Volleyballtross feiern wird, hängt natürlich von den Spielen zuvor ab, in denen Delmenhorst-Stenum eine historische Chance hat. Die Delmenhorster stehen auf Rang drei, der aktuell für die Relegation zur viertklassigen Regionalliga reichen würde. Voxtrup ist punktgleich Vierter, Schüttorf wäre als Zweiter mit vier Zählern Vorsprung im Moment direkter Aufsteiger, weil Spitzenreiter VSG Ammerland II wegen des wahrscheinlichen Abstiegs des ersten Teams in die Regionalliga in der Oberliga bleiben muss. Die Delmenhorster erwarten also ihre direkten Rivalen und können sich im Rennen um die Relegation zwei Spiele vor Schluss in eine glänzende Lage bringen. „Wir freuen uns. Das wird ein Hammer-Spieltag“, sagt VG-Trainerin Susanne Schalk.

Beiden Gegnern ist die VG im Herbst schon begegnet, in Voxtrup gab es ein überraschend lockeres 3:0, in Schüttorf beim 1:3 die erste Saisonniederlage. „Es sind beides schwere Gegner“, findet Schalk, deren Team in der ausgeglichenen Liga bei zwei Niederlagen theoretisch noch in Abstiegsgefahr geraten kann. „So eng ist die Tabelle“, erklärt Schalk.