Schach-Bezirksliga 2017/18 SG Ganderkesee/Vechta gewinnt in Neubruchshausen

Von Erik Meyer

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Die SG Ganderkesee/Vechta hat in der Schach-Bezirksliga gegen den TSV Neubruchhausen gewonnen. Foto: Imago/SchöningDie SG Ganderkesee/Vechta hat in der Schach-Bezirksliga gegen den TSV Neubruchhausen gewonnen. Foto: Imago/Schöning

Ganderkesee/Vechta. Die Spielgemeinschaft des Schach-Clubs Ganderkesee mit dem SVK Vechta hat das Schachjahr 2018 in der Bezirksliga mit einem 6,5:1,5-Sieg gegen den TSV Neubruchhausen eröffnet.

Die Spielgemeinschaft des Schach-Clubs Ganderkesee mit dem SVK Vechta hat das Schachjahr 2018 in der Bezirksliga mit einem 6,5:1,5-Sieg gegen den TSV Neubruchhausen eröffnet. Das Abrutschen in die gefährdete Zone wurde somit abgewendet. In der Meister-Saison 2015/16 der Bezirksklasse erlebte der SC Ganderkesee gegen die Neubruchhauser die einzige Niederlage. Die Revanche in der sechsten Spielrunde verlief tadellos. Es ging keine der acht Partien verloren. Der Beitrag der Ganderkeseer war mit 3,5 Punkten erstmals höher als die drei Punkte der Schachfreunde aus Vechta.

Kuriose Partie an Brett vier

Boris Belegradek und Gerold Ahlers erzielten an Brett drei und acht relativ schnelle Siege. Janfried Michael hatte mit seinem Läuferpaar zwar optisch Vorteile, es gelang ihm jedoch nicht, die gute Verteidigung des Gegners aufzubrechen. Er willigte in das Remisangebot ein. Dirk Schmidt an Brett eins mit Dauerschach und Rainer Hellmann an sieben erreichten einen halben Punkt, während Emil Prel und Christopher Rauber sicher gewannen.

Die finale Partie wurde von Arnold Rodiek an Brett vier gewonnen. Er hatte einen Bauern mehr, konnte aber den Materialvorteil nicht in einen Stellungsvorteil übertragen. Seine beiden Türme waren auf der siebten Reihe verteidigend verbunden, während sein Gegner mit seinen Türmen auf der d-Linie angreifen konnte. Dann kam es zu einer Kuriosität: Sein Gegner zog die Dame, hatte sie aber noch nicht losgelassen. Er wollte seinen Zug noch einmal überdenken, setzte sie jedoch versehentlich auf das falsche Feld zurück. Dadurch konnte Rodiek sie ersatzlos schlagen und entschied die Partie für sich.

In der siebten Spielrunde am 25. Februar um 10 Uhr wird die SG gegen den SK Jever im Airfield-Restaurant am Ganderkeseer Flugplatz antreten.

Niederlage gegen Spitzenreiter

Die SG beendete ihre kleine Niederlagenserie. Sie hatte erfolglos gegen die SF Quakenbrück und die SG Aurich gekämpft.

Die dritte Spielrunde ging eindeutig an den Tabellenführer Quakenbrück. Der Spitzenspieler des SCG Michael sagte kurzfristig ab und konnte nicht ersetzt werden. So blieb es Mannschaftsführer Ahlers vorbehalten, mit einem Remis die totale Pleite der Ganderkeseer Aktiven in der Spielgemeinschaft zu verhindern. Belegradek und Rodiek verloren ihre Partien. Prel aus Vechta verbuchte seinen dritten Sieg an Brett fünf. Schmidt erzielte an Brett eins das dritte Remis in Folge. Am Ende erreichte Quakenbrück einen Punktestand von 6:2.

In der vierten Runde hatte die SG eine 3:5-Heimniederlage gegen die SG Aurich kassiert. Man „rechnete mit einem Sieg“, erklärte der SG-Spieler Holger Wessels. Doch Schmidt, Belegradek, Rauber und Ahlers verloren ihre Partien. Grund dafür seien individuelle Fehler gewesen, teilweise schon in der Eröffnung. Einzig Michael erzielte einen konzeptionell schön herausgespielten Sieg an Brett zwei. Prel gewann kampflos einen Punkt, da sein Gegner nicht erschien. Der Endstand von 3:5 wurde mit einem Remis von Hellmann hergestellt.


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