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2. Bundesliga Nord Schwimmerinnen des Delmenhorster SV auf Rang vier

Von Lars Pingel

Bot in Hamburg eine ganz starke Leistung: das Team des Delmenhorster SV mit (von links) Fiora Behnke, Tatjana Barke, Victoria Dietz, Pia Müller, Mara Anders, Celine Rüdebusch, Lena Anders, Larissa Engelbart, Charleen Kölling und Alida Mühlenhort. Es belegte in der 2. Bundesliga Nord den vierten Platz und sicherte sich so souverän den Klassenerhalt. Foto: Björn LippelBot in Hamburg eine ganz starke Leistung: das Team des Delmenhorster SV mit (von links) Fiora Behnke, Tatjana Barke, Victoria Dietz, Pia Müller, Mara Anders, Celine Rüdebusch, Lena Anders, Larissa Engelbart, Charleen Kölling und Alida Mühlenhort. Es belegte in der 2. Bundesliga Nord den vierten Platz und sicherte sich so souverän den Klassenerhalt. Foto: Björn Lippel

Delmenhorst/Hamburg. Das Frauenteam des Delmenhorster SV 05 hat in der 2. Bundesliga der Schwimmerinnen 2018 eine ganz starke Leistung geboten. Mit 14552 Punkte belegte es den vierten Platz und sicherte sich so souverän den Klassenerhalt.

Als am Samstag im Hamburger Olympiastützpunkt das letzte Rennen beendet und wenig später alle Zeiten in Punkte umgerechnet waren, kannte die Freude bei den Schwimmerinnen Lena Anders, Mara Anders, Tatjana Barke, Fiora Behnke, Pia Müller, Victoria Dietz, Larissa Engelbart, Charleen Kölling, Alida Mühlenhort und Celine Rüdebusch, bei ihrem Trainer Björn Lippel und bei den mitgereisten Betreuern und Fans keine Grenzen. 14552 Zähler hatte das Team des Delmenhorster SV auf der 25-Meter-Bahn erschwommen. Damit belegte es in der 2. Bundesliga Nord den vierten Platz.

Ligaverbleib souverän gesichert

Das sei ein „sensationeller Auftritt“ gewesen, schwärmte der DSVer Jörg Kölling. Damit sicherte sich das DSV-Team ganz souverän die Zugehörigkeit zur zweithöchsten Klasse im deutschen Schwimmsport.

Zeiten werden in Punkte umgerechnet

Im Deutschen Mannschaftswettbewerb (DMS), den der Deutsche Schwimm-Verband als „Kult-Meisterschaft der deutschen Vereinsteams“ bezeichnet, müssen die Teams in zwei Durchgängen 13 Wettkampfstrecken in verschiedenen Disziplinen (das olympische Programm) in wechselnder Besetzung absolvieren. Jede Schwimmerin darf höchstens viermal antreten. Die Resultate werden in Punkte umgerechnet. So ergibt sich das Vereinsergebnis.

DSV nur 49 Punkte hinter dem Dritten

Das DSV-Frauenteam trat zum zweiten Mal in der 2. Bundesliga an, nachdem es 2016 den Aufstieg geschafft hatte. Im vergangenen Jahr war es mit 14348 Punkten auf Rang acht gelandet. Diese Leistung übertrafen die Delmenhorsterinnen in Hamburg also deutlich. Sie lagen nur 49 Punkte hinter dem drittplatzieren Hamburger SC (14601). Sieger wurde der Berliner TSC (15782) gefolgt von der SG Stormarn Barsbüttel (15532). Insgesamt waren zwölf Teams in Hamburg angetreten.

Drei Vereinsrekorde

Die gute Leistung der Delmenhorsterinnen zeigte sich auch darin, dass sie zwei Vereins-Saisonbestzeiten, drei persönliche Saisonbestzeiten und sieben persönliche Rekorde aufstellten. Und: Drei Zeiten waren sogar Vereinsrekorde. Mara Anders, die bei ihren vier Starts jeweils so schnell war wie noch nie, kraulte sich zu ihrem ersten Vereinsrekord, berichtete Jörg Kölling. Anders schlug nach 50 Metern in 27,38 Sekunden an. Charleen Kölling verbesserte den DSV-Rekord über 200 Meter Lagen auf 2:24,32 Minuten, Larissa Engelbart den über 100 Meter Brust auf 1:14,36 Minuten.

DSV-Trainer Björn Lippel ist sehr zufrieden

„Das war schon sehr, sehr stark“, lobte Lippel die Sportlerinnen, die alle im Bereich ihrer Bestzeiten oder eben sogar darüber geschwommen waren. Und so überraschten sie auch ihren Trainer. „Wir hatten das Ziel, die Punktzahl aus dem Vorjahr zu erreichen und bestenfalls etwas auszubauen. Dass wir Vierter, mit so wenig Rückstand zum Dritten, werden, hatte ich nicht erwartet“, erzählte Lippel.

Der DSV stellt damit eines der besten Teams in Niedersachsen. In Hamburg war es sogar das Beste. „Wir sind ein Verein, kein Stützpunkt. Wir machen das alles hobbymäßig“, erklärte Lippel. In Essen war Waspo 98 Hannover zeitgleich in der 1. Bundesliga an, verpasste dort aber den Klassenerhalt.


Endstand:

1. Berliner TSC 15782

2. SG Stormarn Barsbüttel 15352

3. Hamburger SC 14601

4. Delmenhorster SV 14552

5. SC Delphin Lübeck 14469

6. SGS Bremerhaven 14434

7. SwimTeam Stadtwerke Elmshorn 14376

8. TWG 1861 Göttingen 14019

9. SG Region Oldenburg 13923

10. SG Osnabrück 13094

11. SGS Hannover 12892

12. W98 Hannover II 12017