Fußball-Kreisliga SV Achternmeer verliert Spieler, aber nicht den Glauben

Von Andreas Bahlmann

Mateusz Kucharski hat den SV Achternmeer verlassen und spielt nun in Klein Scharrel. Foto: TobisMateusz Kucharski hat den SV Achternmeer verlassen und spielt nun in Klein Scharrel. Foto: Tobis

Achternmeer. Der SV Achternmeer ist als Schlusslicht der Fußball-Kreisliga nach wie vor optimistisch, trotz namhafter Abgänge im Winter.

Der SV Achternmeer ist in diesem Winter um eine Attraktion ärmer geworden. Der Fußball-Kreisligist ist als Tabellenletzter zwar akut abstiegsbedroht, konnte sich aber immerhin damit rühmen, in Spielmacher Daniel Niemann einen ehemaligen U17-Nationalspieler in seinen Reihen zu haben. Der 35-Jährige, der auch bester Torschütze war, ist künftig aber nur noch Stand-By-Spieler, was Trainer Robin Hofmann bedauert: „Er ist mit seiner Qualität und Erfahrung kaum zu ersetzen.“

Überhaupt wurde das Schlusslicht in der Pause ziemlich gebeutelt. Stürmer Marco Feiler beendete seine Laufbahn verletzungsbedingt, Mateusz Kucharski wechselte zum TSV Klein Scharrel und Tim Märtens zum SV Tungeln. Von dort kam das 18-jährige Torwarttalent Tobias Böden als Backup für Ersatzkeeper und Torwarttrainer Marcel Ranke. Mit Deniz Akman kehrt ein Torjäger von den SF Littel zurück. „Mit ihm haben wir wieder einen Knipser“, freut sich Hofmann. „Auch Dennis Tinter greift wieder an.“

Co-Trainer Johanning nach Oldenburg

Verstärkung in der Offensive kann Achternmeer auch gut brauchen, 18 Tore waren die schwächste Ausbeute der Liga, mit acht Zählern beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer drei Punkte. Nicht nur weil sein Team zwei Spiele weniger absolviert hat, sagt Hofmann: „Die Stimmung ist ungebrochen gut. Es wird schwierig, aber das wusste ich schon bei meinem Amtsantritt.“ Hofman steht nach dem Abgang von Co-Trainer Daniel Johanning zu GVO Oldenburg erst einmal allein an der Linie.