Handball-Verbandsliga Männer Grüppenbühren/Bookholzberg verliert beim TvdH Oldenburg

Von Heinz Quahs

Kämpfen gegen den Abstieg: die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Marcel Behrens. Foto: Rolf TobisKämpfen gegen den Abstieg: die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Marcel Behrens. Foto: Rolf Tobis

Oldenburg. Die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben am Freitagabend beim TvdH Oldenburg verloren. Sie mussten sich mit 22:26 (11:14) geschlagen geben.

Sie hatten alles gegeben, vieles richtig gemacht und nie aufgegeben – trotzdem standen die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg am Freitagabend nach dem Spiel beim TvdH Oldenburg mit leeren Händen da. Nach einer kampfbetonten Partie mussten sie eine etwas unglückliche 22:26 (11:14)-Niederlage verarbeiten. „Oldenburg war nicht die bessere Mannschaft, das Team war in den entscheidenden Phasen aber cleverer“, meinte HSG-Trainer Andreas Müller.

HSG vergibt nach dem 21:22 klare Chancen

Müllers Fazit galt vor allem für die Schlussphase. Seine Mannschaft hatte sich von einem 16:21-Rückstand (44. Minute) nicht aus der Bahn werfen lassen, sondern kämpfte sich innerhalb von sieben Minuten wieder in Reichweite eines Punktgewinns. Marcel Behrens traf zum 21:22 (51.). Anschließend vergab die HSG aber einige klare Möglichkeiten und fing sich zu allem Überfluss auch noch mehrere Zeitstrafen ein. Der TvdH, dessen Überzahlspiel sehr überzeugend war, erzielte die siegbringenden Treffer.

Beide Abwehrreihen überzeugen

Schon in der ersten Halbzeit hatte die um den Ligaverbleib ringende HSG lange auf Augenhöhe mit dem Aufstiegskandidaten gespielt. Sie bot eine starke Abwehrleistung, hielt den TvdH-Kreisläufer Andrius Gerve, eigentlich Haupttorschütze der Oldenburger, bei zwei Treffern. Und auch im Angriff wusste Gruppenbühren/Bookholzberg durchaus zu gefallen. Nicht zuletzt dank guter Kombinationen, die zunächst vor allem Linksaußen Marcel Biedermann abschloss, ließ sich die Müller-Sieben nicht abschütteln.

Allerdings leistete auch die TvdH-Defensive um Torwart Lukas Oltmanns gute Arbeit. Die ebnete den Oldenburgern den Weg zur 14:11-Halbzeitführung, die Rechtsaußen Florian Andresen mit vier Treffern in Folge herauswarf.

Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Oldenburger zunächst etwas weiter ab. Doch die HSG-Spieler bewiesen gute Moral, die allerdings nicht belohnt wurde. „Wir haben dann klare Chancen liegengelassen“, bedauerte Müller.


Statistik:

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: Klostermann, Döhle; Auffarth, Behrens, Biedermann 6, Buß 2/1, Depperschmidt 2, Dörgeloh, Janorschke 2, Lu, Mönnich, Ordemann, Pintscher 3/1, Sprenber, Stolz 2.

Siebenmeter: TvdH 5/4 – HSG 3/2.

Zeitstrafen: TvdH 5 – HSG 8.

Rote Karte: Busemann (52., 3. Zeitstrafe).

Spielfilm: 6:5 (10.), 7:7 (14.), 9:9 (17.), 14:11 – 16:14 (37.), 21:16 (44.), 22:21 (51.), 26:22.