Handball-Verbandsliga HSG Delmenhorst trifft ihren einzigen Bezwinger

Von Klaus Erdmann

Jörn Janßen und die HSG Delmenhorst brennen auf Revanche gegen den VfL Fredenbeck II. Foto: Rolf TobisJörn Janßen und die HSG Delmenhorst brennen auf Revanche gegen den VfL Fredenbeck II. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die führenden Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst treffen auf den VfL Fredenbeck II, über den sie im Hinspiel gestolpert sind.

„Fredenbeck gehört zu den wenigen Mannschaften in der Liga, die uns gefährlich werden können. Das ist ein hartes Brett.“ Wenn man Jörg Rademacher, Trainer des Handball-Verbandsligisten HSG Delmenhorst, um eine Einschätzung des heutigen Gastes VfL Fredenbeck II bittet, stimmt er ein Loblied an. Gegen diese Mannschaft werde es auch in eigener Halle sehr schwer, betont der Coach vor der Begegnung der Oberliga-Absteiger.

Rademacher und dessen Mannschaft, die die Verbandsliga souverän anführen, empfangen den in hohen Tönen gelobten VfL heute um 19.15 Uhr in der Halle Am Stadion. Hinter der HSG (25:3 Punkte) bilden TSG Hatten-Sandkrug und Fredenbeck II (jeweils 18:10 Zähler) das Duo der „Verfolger“.

Ziel: Der elfte Sieg in Folge

Um diese Formulierung kommt man nicht herum: Gegen den heutigen Gegner steht noch eine Rechnung offen. Die Fredenbecker Reserve war es nämlich, die die Delmenhorster am 10. September mit 30:28 bezwang und dem Spitzenreiter damit die einzige Saisonniederlage beibrachte. „Damals haben wir uns dämlich angestellt. Wir haben viele Chancen vergeben und hatten keine Spielkultur“, blickt Rademacher zurück. Er weiß natürlich, dass man die damalige HSG nicht mit seinem heutigen Team vergleichen kann.

Die Fredenbecker gelten als Wundertüte. „Sie haben einen großen Kader, aber man weiß nie, wer spielt“, sagt Rademacher. VfL II verfüge über einen guten Nachwuchs und spiele einen schnellen Ball. „Der Gegner ist ein Aufstiegsaspirant“, sagt Rademacher.

Die HSG imponiert mit zehn Erfolgen in Serie und sechs Siegen in sechs Heimspielen. Es fehlt der verletzte Dominik Ludwig. Die Namen Thies Kohrt, Jonte Windels und Niclas Schanthöfer versieht Rademacher mit Fragezeichen.