Handball-Verbandsliga Männer Grüppenbühren/Bookholzberg gastiert beim TvdH Oldenburg

Von Heinz Quahs

Wollen sich an diesem Freitag beim TvdH Oldenburg durchsetzen: die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Kevin Pintscher (Mitte). Foto: Rolf TobisWollen sich an diesem Freitag beim TvdH Oldenburg durchsetzen: die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Kevin Pintscher (Mitte). Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg sind an diesem Freitag, 2. Februar, auswärts gefordert: Sie treten ab 20 Uhr beim TvdH Oldenburg an.

Bange machen gilt nicht. „Wir brauchen uns keinesfalls zu verstecken“, sagt Andreas Müller, Trainer der Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, vor dem Gastspiel beim Tabellenvierten TvdH Oldenburg (17:11 Punkte). Allerdings, um eine Chance zu haben, sei eines besonders wichtig: „Wir dürfen nicht wieder die erste Hälfte verschlafen, sondern müssen von Beginn an hellwach sein, auch wenn wir zu einer ungewohnten Zeit spielen.“ Auf Wunsch der HSG, die am Samstag eine Veranstaltung vor sich hat, war die Partie auf diesen Freitag, 2. Februar, vorgezogen worden. Sie wird um 20 Uhr in der Halle am Brandsweg angepfiffen.

HSG muss Kreise von TvdH-Kreisläufer Gerve einengen

Teil eins von Müllers Warnung bezog sich auf den ersten Vergleich mit den Oldenburgern. In eigener Halle bezog die HSG in der zweiten Partie der Saison 2017/18 eine schmerzhafte 20:35-Pleite, die Entscheidung war bereits zur Pause gefallen (11:18). Um Ähnliches zu verhindern, will die Müller-Truppe in der Abwehr an die starke Leistung und an den kämpferischen Einsatz der zurückliegenden Partie gegen den TuS Haren (22:23) anknüpfen. Die enttäuschende Angriffsleistung mit vielen Fehlwürfen, die der Mannschaft zwei wichtige Punkte kosteten, will und muss das Team aber vergessen lassen. Müller erwartet in der Partie beim TvdH eine Reaktion seiner Spieler.

Das TvdH-Team ist ein starker Gegner, der auf allen Positionen sehr gut besetzt ist. Herrausragender Akteur ist aber Kreisläufer Andrius Gerve, der die Oldenburger schon in so manchem Spiel auf die Siegerstraße geführt hat. In einer intensiven Vorbereitung hat der HSG-Coach daher verschiedene Abwehrvarianten durchgespielt, um möglichst schnell auf das gegnerische Kombinationsspiel reagieren zu können. „Ich werde mir überlegen, wie wir die Kreise dieses Ausnahmespielers einengen können“, erklärt Müller. Vor allem aber hofft der Coach auf die zuletzt etwas vermisste erste und zweite Welle und eine deutlich verbesserte Chancenverwertung. Gelingt es, das alles umzusetzen, hält Müller, der mit seiner Mannschaft mit 12:16 Zählern Rang zwölf belegt, eine Überraschung für möglich.