Handball-Landesklasse HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II geht die Luft aus

Von Heinz Quahs

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Seine zwei Tore reichten nicht: Nils Hammler verlor mit der HSG Grüppenbühren II. Foto: Rolf TobisSeine zwei Tore reichten nicht: Nils Hammler verlor mit der HSG Grüppenbühren II. Foto: Rolf Tobis

Landkreis. In der Landesklasse kassieren die Handballer des TV Neerstedt II den Ausgleich mit einem direkten Freiwurf nach Ablauf der Zeit. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II verliert gegen Aurich.

Ein unnötiges Unentschieden, eine klare Niederlage: So fiel die Bilanz der Landesklassen-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II und TV Neerstedt II am Wochenende aus.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - MTV Aurich 28:34 (12:19). Nach einer desolaten ersten Hälfte bliesen die Gastgeber im zweiten Abschnitt zwar zur Aufholjagd, doch in den entscheidenden Phasen lief es erneut nicht rund. Dabei sah es zu Beginn des Spiels noch recht gut aus, denn bis zum 8:9 Mitte der ersten Hälfte gab es einen offenen Schlagabtausch. Mit zunehmender Spieldauer bekam die HSG-Deckung aber kaum noch Zugriff auf die starken MTV-Rückraumschützen Arne und Jannik Tuinmann. Da auch die Offensive der Gastgeber ihre Kombinationen zu unkonzentriert und überhastet abschloss, konnten sich die Ostfriesen mit ihren schnellen Spitzen absetzen und führten zur Pause bereits mit sieben Toren. Eine Umstellung der Deckung auf eine 6-0-Variante brachte dann mehr Sicherheit, die Ballgewinne nutzte die Dierks-Sieben in der Folge zu einigen einfachen Kontertoren. Als dann Sören Döhle und Philip Janßen Mitte der zweiten Hälfte den Rückstand auf 22:24 verkürzten, schien eine Wende möglich. Diese Aufholjagd hatte allerdings zu viel Kraft gekostet. Zudem wurde in der Schlussphase der bis dahin starke Sören Döhle (sechs Tore) in kurze Deckung genommen, damit ging den HSG-Angriffsbemühungen die Luft aus.

VfL Oldenburg - TV Neerstedt II 28:28 (15:15). Fünf Minuten vor dem Abpfiff sahen die Gäste um Trainer Ninos Chabo nach einem Treffer von Andre Schröder-Brockshus zum 27:22 schon wie der sichere Sieger aus, doch fehlte in der verbleibenden Zeit die nötige Cleverness, um diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Besonders Bitter: Der VfL Oldenburg erzielte nach Spielende durch einen direkt verwandelten Freiwurf von Roland Walz noch den etwas glücklichen 28:28-Ausgleich. Betreuer Thomas Lindenthal haderte dann auch ein wenig mit der Mannschaft, die es verpasste, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. „Wenn man am Ende mit fünf Toren führt, darf man sich eigentlich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Es war für uns eine gefühlte Niederlage.“


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