Nach Rangelei mit Wardenburger El-Hourani entschuldigt sich für sein „Fehlverhalten“

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Nach seiner körperlichen Auseinandersetzung mit einem Wardenburger hat sich Ippeners Trainer Chawkat El-Hourani (rechs) für sein „Fehlverhalten“ entschuldigt. Foto: Daniel NiebuhrNach seiner körperlichen Auseinandersetzung mit einem Wardenburger hat sich Ippeners Trainer Chawkat El-Hourani (rechs) für sein „Fehlverhalten“ entschuldigt. Foto: Daniel Niebuhr

Ippener. Nach seiner körperlichen Auseinandersetzung mit dem Wardenburger Fußballer und Schiedsrichter Felix Otten bei der Futsal-Kreismeisterschaft in Sandkrug hat sich Ippeners Trainer Chawkat El-Hourani in einer Pressemitteilung für sein laut eigener Aussage „Fehlverhalten“ entschuldigt. „Es tut mir leid, dass ich Felix Otten so rau angegangen bin. Das geht natürlich nicht.“

Weil Chawkat El-Hourani und seine Spieler sich während des Vorrundenspiels gegen den VfL Wildeshausen von Otten und dessen Freunden beleidigt fühlten und laut dem TSV-Trainer auch mit Papierschnipseln beworfen worden seien, war El-Hourani auf die Tribüne gestürmt, um Otten zur Rede zu stellen. Nach einer laut dem TSV-Trainer weiteren Beleidigung von Otten seien ihm dann „die Sicherungen durchgebrannt“. Er habe Otten attackiert und daraufhin dessen Hemd zerrissen. „Das hätte ich nicht machen dürfen“, teilte El-Hourani mit.

Der TSV-Coach betonte, dass er nicht – wie anders behauptet – den Wardenburger geschlagen habe. Es habe auch keine Prügelei gegeben. „Als wenn sich minutenlang irgendwelche Menschen geprügelt hätten. Das war ein Handgemenge. Nach drei Sekunden war die Angelegenheit erledigt gewesen“, schreibt El-Hourani. Die Aussagen des Libanesen bestätigte auch ein Augenzeuge dem Delmenhorster Kreisblatt.

Felix Otten hatte nach der Auseinandersetzung mit El-Hourani Strafanzeige wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung bei der Polizei erstattet. Weil der Spielausschuss maximal sechswöchige Sperren verhängen darf, hat dessen Vorsitzender Thomas Luthardt den Fall an das Kreissportgericht unter Leitung von Torsten Dreesmann verwiesen. Weil Chawkat El-Hourani sportjuristisch ein „Wiederholungstäter“ ist, droht ihm wahrscheinlich eine längere Sperre.


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