Volleyball-Oberliga VG Delmenhorst-Stenum spielt „große Katastrophe“

Die Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum um Matthias Sanders (2. von rechts) und Philipp Förstermann (rechts) haben ihr Auswärtsspiel bei der VSG Ammerland II klar mit 0:3 verloren. Sehr zum Ärger von Trainerin Susanne Schalk (rechts). Foto: Rolf TobisDie Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum um Matthias Sanders (2. von rechts) und Philipp Förstermann (rechts) haben ihr Auswärtsspiel bei der VSG Ammerland II klar mit 0:3 verloren. Sehr zum Ärger von Trainerin Susanne Schalk (rechts). Foto: Rolf Tobis

Bad Zwischenahn. Susanne Schalk redete nicht um den heißen Brei herum. „Selbst die kleinsten Kleinigkeiten haben nicht funktioniert“, schimpfte die Trainerin der VG Delmenhorst-Stenum nach der klaren 0:3-Niederlage (22:25, 13:25, 22:25) in der Oberliga beim Tabellenführer VSG Ammerland II, hatte aber auch am Tag nach der Pleite noch keine richtige Erklärung für die schwache Leistung gefunden.

Besonders ärgerlich: Weil Ammerland II sein erstes Spiel gegen den FC Schüttorf mit 2:3 verloren hatte, wäre die VG bei einem Sieg bei der Drittliga-Reserve Tabellenführer gewesen. Durch die Niederlage rutschte Delmenhorst-Stenum (20 Punkte) im Aufstiegsrennen hinter Ammerland II (25), VfR Voxtrup (22) und FC Schüttorf II (20) auf Rang vier ab. „Das Silbertablett war ausgebreitet, aber wir haben nicht zugepackt“, ärgerte sich Schalk.

Dabei kamen die Gäste relativ gut in die Partie, holten einen Vier-Punkte-Rückstand Mitte des ersten Satzes auf, zogen in der Endphase aber doch noch den Kürzeren im ersten Durchgang (22:25). „Das hat Ammerland irgendwie schlauer zu Ende gespielt“, meinte Schalk. Satz zwei (13:25) bezeichnete die Trainerin als „große Katastrophe. Es lief nichts zusammen.“ Auch einige Wechsel brachten den erwünschten Erfolg nicht. Satz drei (22:25) lief wieder ausgeglichener, doch auch hier setzte sich am Ende die Erfahrung der Ammerländer durch.

VG Delmennorst-Stenum spielt „großen Mist“

Symbolisch für den aus VG-Sicht gebrauchten Tag war eine starke Sprungangabe, nach der Delmenhorst-Stenum den Punkt schon gefühlt feierte, die VSG den Ball aber doch irgendwie erwischte und selbst punktete. „Man kann verlieren, aber nicht so“, redete Schalk Tacheles.

In den kommenden Trainingseinheiten bis zum nächsten Spiel in zwei Wochen bei Bremen 1860 (27. Januar, 15 Uhr) will die Trainerin nun vor allem versuchen, die Köpfe der Spieler frei zu bekommen. „Die Jungs wissen ja selbst, dass sie großen Mist gespielt haben.“


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