„Preis der Zukunft 2018“ Dressurreiterin Rebecca Horstmann überzeugt in Münster

Zeigten sich zum Auftakt der Turniersaison 2018 in sehr guter Form: Rebecca Horstmann, Dressurreiterin vom RV Ganderkesee, und ihr Oldenburger Wallach Friend of mine („Fridolin“). Foto: Lars PingelZeigten sich zum Auftakt der Turniersaison 2018 in sehr guter Form: Rebecca Horstmann, Dressurreiterin vom RV Ganderkesee, und ihr Oldenburger Wallach Friend of mine („Fridolin“). Foto: Lars Pingel

Ganderkesee. Gelungener Start in das Sportjahr 2018: Rebecca Horstmann, Dressurreiterin des RV Ganderkesee, hat im „Preis der Zukunft“ des K+K-Cups in Münster starke Leistungen geboten. Sie belegte im Finale mit ihrem Wallach Friend of mine mit einer Endwertung von 71,667 Prozent den vierten Platz. Diesen Rang hatte sie auch in der Einlaufprüfung erreicht (70,658).

Rebecca Horstmann betonte den Buchstaben E – damit war ganz klar: Die Dressurreiterin vom RV Ganderkesee hat einen prima Start ins Sportjahr 2018 hingelegt. „Ich bin seeehr, seeehr zufrieden“, sagte sie am Sonntagnachmittag nach dem Finale im „Preis der Zukunft“, der zum Programm des internationalen Hallenturniers K+K-Cup in Münster gehört und schon seit langem die Saison für die besten deutschen Nachwuchssportler in dieser Disziplin eröffnet. Horstmann war dort am Wochenende mit ihrem Wallach Friend of mine, in Ganderkesee und umzu viel besser als Fridolin bekannt, zum ersten Mal in der Altersklasse der Jungen Reiter (bis 21 Jahre) gestartet. Ihr Finalritt in der Prüfung der Klasse S* wurde von den Wertungsrichtern mit hohen 71,667 Prozent bewertet, die bedeuteten Platz vier. „Es ist klasse, dass wir schon so weit vorne dabei waren“, meinte Horstmann.

Dickes Lob für Fridolin

Die Ganderkeseerin teilte sich den vierten Platz mit Alexa Westendarp vom RuFV Rulle, die mit Four Seasons die gleiche Wertung erhalten hatte. Die 20-jährige Westendarp war auch die Siegerin des Finals. Mit dem Hannoveraner Der Prinz ritt sie zu 74,649 Prozent und verwies damit Lia Welschof vom RFV Hövelhof mit Don Windsor (72,982) und Paulina Holzknecht vom RST Leichlingen/Witzheld (71,886) auf die Ränge zwei und drei. „Die Konkurrenz war unfassbar“, sagte die 18-jährige Horstmann über das Niveau in der Prüfung. Die Ganderkeseerin war mit ihrem neunjährigen Oldenburger im Sommer 2016 aus der Junioren-Klasse (U18) zu den Jungen Reitern und damit von Prüfungen auf mittlerem Niveau (M) in die Wettbewerbe mit der höchsten Schwierigkeit (S) gewechselt. „Frido war super“, schwärmte Horstmann: „Er hat seine Klasse gezeigt. Ich bin sehr stolz auf ihn.“ Sie habe ihr Ziel erreicht, das sie sich vor dem Turnier in Münster gesteckt hatte. „Ich hatte mir vorgenommen, zu zeigen, dass wir da sind.“

Rebecca Horstmann wird in Einlaufprüfung ebenfalls Vierte

Um eine Startgenehmigung für den Preis der Zukunft zu erhalten, waren Kandidaten zu einem Auswahl-Lehrgang eingeladen worden. Anschließend nominierte Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen die Teilnehmer. Die ritten zweimal in das Dressurviereck in der Münsterland Halle, in der eine besondere Atmosphäre herrschte, weil die Zuschauer vom Abreiteplatz bis zur Wettkampfstätte sehr nah am Geschehen sind, berichtete Horstmann. „Wir sind damit gut zurechtgekommen.“ Das galt schon während der Einlaufprüfung, ebenfalls eine Dressurprüfung der Klasse S*. Auch diese beendeten sie und Fridolin auf Rang vier (70,658). Westendarp hatte sich mit Der Prinz ihren ersten Sieg gesichert (71,711).

Im Finale steigerten sich Horstmann und Fridolin im Vergleich zum ersten Ritt. „Obwohl ich sogar einen kleinen Fehler drin hatte“, erzählte Horstmann. Und so geht sie mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung auf die weitere Saison, deren nächster Höhepunkt der „Preis der Besten“, der vom 25. bis 27. Mai in Warendorf ausgetragen wird, sein soll. „Diesen Weg möchte ich gehen“, sagte Horstmann. Um zu den 20 bis 25 Reitern zu gehören, die dafür von den Bundestrainern nominiert werden, gilt es, in Sichtungslehrgängen und -turnieren zu bestehen.


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