Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II hofft am Doppelspieltag auf Auswärtspunkte

Doppelspieltag für den TV Hude II: Der Tischtennis-Verbandsligist um Marc Engels tritt an diesem Wochenende gegen Schwarz-Weiß Oldenburg und die TSG Dissen an. Foto: Rolf TobisDoppelspieltag für den TV Hude II: Der Tischtennis-Verbandsligist um Marc Engels tritt an diesem Wochenende gegen Schwarz-Weiß Oldenburg und die TSG Dissen an. Foto: Rolf Tobis

Hude. Der Terminkalender für die Verbandsliga-Tischtennisspieler vom TV Hude II ist im Januar prall gefüllt. Nach dem 4:9-Auftakt vor Wochenfrist bei der Reserve des TSV Lunestedt muss der Turnverein in diesen Tagen erneut zweimal auswärts ran. Die Spiele beim Meisterschaftsfavoriten Schwarz-Weiß Oldenburg und Kellerkonkurrent TSG Dissen stehen an.

Beim Jahresauftakt hat die Huder Oberligareserve erwartungsgemäß die schwere Aufgabe beim Tabellenzweiten Lunestedt nicht lösen können. Hude war darüber aber nur bedingt enttäuscht. Wusstender Turnverein in diesem Duell nur allzu gut um seine geringe Außenseiterchance. Wenig Illusionen gibt sich der Turnverein auch am Sonnabend im Nachbarschaftsduell bei Schwarz-Weiß Oldenburg hin. Die Huntestädter gelten als aktuellen Tabellenführer sogar noch als ein viel größeres Kaliber. Liebäugeln tun Spitzenspieler Marc Engels und sein Team stattdessen mit etwas Zählbarem im Gastspiel bei der TSG Dissen. Gegen den Vertreter aus dem Teutoburger Wald lief beim 9:2-Hinspielerfolg alles wie aus einem Guss. Lässt sich ein derartiger Beutezug eventuell wiederholen?

SW Oldenburg – TV Hude II (Sa., 18 Uhr): Die Rollen im Vorfeld auf das Derby scheinen klar verteilt: Obwohl Oberliga-Absteiger Schwarz-Weiß im Sommer Perspektivspieler Heye Koepke schweren Herzens in Richtung Regionalligist TSV Lunestedt ziehen lassen musste, läuft es besser als erwartet. Bei 18:2 Punkten und etwas Luft zu den Verfolgern Lunestedt II (17:5) und TuS Lutten (14:6) scheint die direkte Wiederkehr in die fünfthöchste Spielklasse zum Greifen nahe. Im Gegensatz dazu verfolgt der TV Hude II als Vertreter aus der Abstiegszone in diesem Jahr ganz andere Ziele. Hudes Marc Engels umschrieb dieses Spiel vor einer Woche deshalb mit den Worten: „Oldenburg ist für kein Maßstab. Wir wollen aber mit einer guten Leistung versuchen, selbst besser in den Rückrunden-Rhythmus zu kommen.“

TSG Dissen – TV Hude II (So., 14.30 Uhr): Beim Hinspielerfolg erwischte der TVH die TSG Dissen – damals ohne Spitzenspieler Jan Henrik Gessat angetreten – total auf dem falschen Fuß. Das war in einer Phase, wo die Dissener am Saisonbeginn gerade an einem 0:8-Punkte-Fehlstart „bastelten“. Aber das Blatt hat sich inzwischen gewendet: Während die Männer vom Klosterort mit 7:15 Zählern auf Rang neun in den Tabellenkeller abgestürzt sind, hat sich andersherum Dissen mit 10:10 Punkten auf Rang sechs vorgekämpft. Ganz andere Voraussetzungen also für das Rückspiel, wo Hudes Rivale nun außerdem den Heimvorteil genießt. Trotzdem gibt es laut Aussage von Gästeakteur Engels nur eine Marschroute: Kämpfen bis zum Umfallen! Denn für den Klassenerhalt sind hier zwei Punkte für seine Crew eigentlich Pflicht.


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