Handball-Verbandsliga HSG Delmenhorst und TSG Hatten-Sandkrug bestreiten Topspiel

Von Klaus Erdmann

Meine Nachrichten

Um das Thema Lokalsport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Simon Carstens und Marco Kirschen (von links) wollen mit dem Tabellendritten TSG Hatten-Sandkrug die führende HSG Delmenhorst um Jörn Janßen zu Fall bringen. Foto: Rolf TobisSimon Carstens und Marco Kirschen (von links) wollen mit dem Tabellendritten TSG Hatten-Sandkrug die führende HSG Delmenhorst um Jörn Janßen zu Fall bringen. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die führenden Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst erwarten die TSG Hatten-Sandkrug zum Gipfeltreffen. Spitzenreiter und Tabellendritter stehen sich heute ab 19.15 Uhr in der Halle am Stadion gegenüber. Die Neuzugänge Tim Coors und Björn Bröckerhoff bestreiten ihre ersten Heimspiele.

Jörg Rademacher begegnet dem Verbandsliga-Spitzenspiel, das die HSG Delmenhorst am Samstag ab 19.15 Uhr in der Stadionhalle gegen den Tabellendritten TSG Hatten-Sandkrug bestreitet, mit gemischten Gefühlen. Zum einen weiß der Trainer der Gastgeber natürlich um die Stärken seiner Handballer. Schließlich haben sie erst drei Punkte abgegeben. Schließlich haben sie vor eigenem Anhang sämtliche fünf Partien gewonnen. Schließlich liegen sie nach elf von 26 Spielen auf Platz eins. Andererseits zeigt sich Rademacher mit der Vorbereitung nicht zufrieden. „Wir haben Rückstand und wissen nicht, wo wir stehen“, betont er.

Schwere Wintervorbereitung

„Wir konnten nicht wie erhofft trainieren“, berichtet der Coach, dessen Team das letzte Punktspiel am 9. Dezember absolvierte (24:22 beim TV Langen). „Es fehlten Hallenzeiten, die in Delmenhorst schwierig zu bekommen sind. So kenne ich das nicht.“ Hinzu kamen eine Grippewelle und ein abgesagtes Testspiel. Somit fehlen Rademacher wichtige Erkenntnisse.

Und das ausgerechnet vor „Spielen der Wahrheit“, denn nach dem Treffen mit der TSG Hatten-Sandkrug, die ebenso wie die HSG aus der Nordseeliga abgestiegen ist, folgt der Auftritt beim Tabellenzweiten SG Neuenhaus/Uelsen (Samstag, 20. Januar, 17.30 Uhr).

Rademacher: „Man kennt sich“

Der heutige Gast, der mit dem torgefährlichen Rückraumspieler Robert Langner über einen spielenden Co-Trainer verfügt, startete enttäuschend in die Saison (4:8 Zähler). Es folgten 10:0 Punkte. „Hatten-Sandkrug ist ein erfahrener Gegner und man kennt sich“, sagt Rademacher, dessen Team in der letzten Spielzeit daheim verlor (27:32) und in Sandkrug gewann (32:23).

Rademacher muss im ersten Heimspiel nach 76 Tagen (am 28. Oktober bezwang HSG den TuS Haren mit 31:29) auf Niclas Schanthöfer (Schulterverletzung) verzichten. Dafür präsentiert der Trainer in der Halle am Stadion erstmals die Zugänge Tim Coors (Rückraum) und Björn Bröckerhoff (Tor).


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN