Handball-Oberliga Spitzenspiel für die HSG Hude/Falkenburg

Erneut nicht dabei: Mareike Zetzmann. Foto: Rolf TobisErneut nicht dabei: Mareike Zetzmann. Foto: Rolf Tobis

Hude/Falkenburg. Der Auswärtsfluch wurde am vergangenen Wochenende mit dem ersten Sieg in der Fremde beendet, jetzt reisen sie zu einem Spitzenspiel: Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg (3./18:8 Punkte) treten am Samstag (16 Uhr) bei Aufsteiger Werder Bremen II (6./15:9) an.

„Mit Werder erwartet uns ein ganz anderes Kaliber als Elsfleth vor einer Woche“, warnt HSG-Trainer Timo Stein vor der Spielstärke der Bremerinnen, die er trotz des derzeitigen Tabellenplatzes nach wie zu den Favoriten auf die Meisterschaft in der Oberliga Nordsee zählt. „Das wird mit Sicherheit eines der schwierigsten Spiele für uns“, glaubt Stein.

In der diesjährigen Oberliga-Saison präsentierte sich Werder II sehr unterschiedlich. Neben klaren Erfolgen setzte es allerdings auch einige unerwartete Niederlagen, zuletzt Anfang Dezember mit 22:24 gegen den ATSV Habenhausen. „Auch Werder hat Schwachpunkte, die wir nutzen müssen“, sagt Stein, der im Training verschiedene taktische Varianten einstudieren ließ. „Allerdings müssen wir unsere individuellen Fehler, wie wir sie gegen Elsfleth gezeigt haben, unbedingt abstellen. Vor allem unser 1:1-Spiel in der Abwehr gilt es zu verbessern, sonst haben wir gegen die brandgefährlichen und schnellen Angreiferinnen keine Chance“, meint der HSG Coach.

Eindrücklich warnt Stein vor allem vor Katrin Friedrich, die kürzlich in den Nationalkader der Polizeihandballerinnen berufen wurde, und Katrin Salkic. „Beide sind eine Klasse für sich und suchen sofort den Abschluss. Gegen diese Spielerinnen müssen wir konsequent und konzentriert zu Werke gehen“, fordert Stein.

Auch in diesem Spiel kann der HSG-Coach nicht auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen. Mit Mareike Zetzmann (beruflich verhindert) und Svenja Stapoisky (verletzt) fehlen den Gästen zwei wichtige Spielerinnen.


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