8-Ball-Turnier im Hardball-Café Billard-Stadtmeisterschaft in Rekordtempo ausgebucht

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Vertritt Verbandsliga-Tabellenführer PBV Delmenhorst bei der Stadtmeisterschaft: der Vorjahres-Sechste Jürgen Heinken. Foto: Rolf TobisVertritt Verbandsliga-Tabellenführer PBV Delmenhorst bei der Stadtmeisterschaft: der Vorjahres-Sechste Jürgen Heinken. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Am Sonntag findet zum 26. Mal die Billard-Stadtmeisterschaft statt. Die Chancen der Lokalmatadoren sind so gut wie lange nicht – der Bundesliga sei Dank.

Am Mittwoch durfte Sascha Gellner mal wieder einen Rekord verkünden, so geht das inzwischen jedes Jahr. Der Billardspieler und Organisator der Delmenhorster Stadtmeisterschaft stellte fest, dass der letzte der 64 Plätze für das 8-Ball-Turnier am Sonntag belegt ist, schneller als im Vorjahr und damit so früh wie noch nie. Es hat sich offenbar herumgesprochen, dass man im Hardball-Café ordentlich Spaß haben kann.

Es ist die 26. Auflage der traditionsreichen Titelkämpfe, bei denen es neben einer dreistelligen Siegprämie um den Titel des Stadtmeisters geht. Die Wahrscheinlichkeit, dass der nach fünf Jahren tatsächlich mal wieder aus Delmenhorst kommt, ist so groß wie lange nicht. In den Vorjahren hatten sich jeweils hochklassige Spieler aus der näheren oder ferneren Umgebung durchgesetzt, dieses Mal allerdings spielt die Bundesliga am gleichen Tag – und diverse Siegkandidaten stehen woanders an den Tischen. Manche werden „diese Zauberer auf dem grünen Filz“ zwar vermissen, glaubt Gellner. „Aber dafür haben lokale Hobby-Spieler deutliche höhere Chancen.“ Womit er auch sich selbst meint: Er war schon zweimal Delmenhorster Champion, der bisher letzte war 2013 Jens Wippermann, der wieder dabei ist. Auch Jürgen Heinken und Thorsten Bodewig vom Verbandsliga-Spitzenreiter PBV Delmenhorst sind heiße Kandidaten.

Ein Drittel des Startgeldes wird gespendet

An elf Tischen wird an der Cramerstraße gespielt, das Orgateam mit Gellner, Stephan von Salzen und Sven Blank warnt vorsichtshalber schon: Es könnte mal wieder länger dauern. Dass das Finale erst nach Mitternacht beginnt, gilt nach den Erfahrungen der Vergangenheit als sicher. Wer den Pokal holen will, muss dafür eine Achter-Gruppe mindestens als Zweiter beenden und die K.o.-Runde mit Achtel-, Viertel-, Halbfinale und Endspiel überstehen. Sieben Partien sind damit für jeden garantiert, die 15 Euro Startgebühr lohnen sich allerdings nicht nur deshalb. Ein Drittel des Geldes geht an den Delmenhorster Verein „Stars for Kids“.

So umkämpft wie nie wird der Kampf um die beste Frau im Feld, für den es sieben Anwärterinnen gibt – ebenfalls Rekord. „Dabei ist Billard eher männerlastig“, meint Gellner. Im Hardball-Café finden seit einigen Jahren regelmäßig Frauenturniere statt – „das trägt zu der erfreulichen Bilanz bei“.


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