Als Plattdeutschbeauftragter bestätigt Großes Lob op Platt für Dirk Wieting im Ganderkeseer Rat

Dirk Wieting - hier mit Angela Hillen (links) und Meike Saalfeld, weitere Organisatoren der „Plattdüütschen Week“ – ist im Ganderkeseer Rat von allen Fraktionen für seine Arbeit als Plattdeutschbeauftragter gelobt worden. Archivfoto: Dirk HammDirk Wieting - hier mit Angela Hillen (links) und Meike Saalfeld, weitere Organisatoren der „Plattdüütschen Week“ – ist im Ganderkeseer Rat von allen Fraktionen für seine Arbeit als Plattdeutschbeauftragter gelobt worden. Archivfoto: Dirk Hamm

Ganderkesee. Großen Beifall und viele lobende Worte, vielfach op Platt, hat es am Donnerstagabend im Rat für den Plattdeutschbeauftragten Dirk Wieting gegeben. Einstimmig sprachen sich die Ratsmitglieder dafür aus, dass Wieting das Amt noch ein weiteres Jahr übernimmt. Danach will er allerdings nicht mehr zur Verfügung stehen.

Wieting nutzte die Gelegenheit, „Werbung für die tolle Sprache“ zu machen und informierte und unterhielt den Rat samt Gästen auf Plattdeutsch – was allerdings wohl nicht jeder im Saal verstand. Er erläuterte seinen Leitsatz „Geiht nich, gifft nich“, sprach über die „Plattdüütsche Week“ und betonte, dass „wir bei der jüngeren Generation am Ball bleiben müssen“. Sein Kommentar zum Schluss: „Unsere Heimat tragen wir nicht nur im Herzen, sondern auch auf der Zunge.“

Ja zu „Südlich Oldenburger Straße“

Weitere Entscheidungen im Rat: Mehrheitlich wurde der Bebauungsplan Nummer 245 – südlich Oldenburger Straße – als Satzung beschlossen. Dabei gab es 28 Ja- und fünf Nein-Stimmen (Grüne und Linke). Dagegen haben alle Ratsmitglieder die Außensatzung für die Dorfstraße in Hohenböken beschlossen, damit dort Häuser entstehen können. Einstimmig bei einer Enthaltung sprach sich der Rat außerdem dafür aus, die Schulbezirke neu festzulegen. Die Kinder aus Bürstel, Immer, Thienfelde und Dehlthun besuchen dann ab Sommer 2018 die Grundschule Lange Straße und nicht mehr die Schule Dürerstraße.

Änderungen im Haushalt

Wie berichtet hatten die Ratsmitglieder auch mehrheitlich die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan beschlossen. Durch die jüngsten Anträge der Fraktionen gab es folgende Auswirkungen auf den Gesamthaushalt der Gemeinde Ganderkesee: Im Ergebnishaushalt registrierte die Verwaltung eine Verbesserung um rund 1,2 auf rund 2,5 Millionen Euro. Für den Finanzhaushalt wurden Mehrausgaben in Höhe von 458.500 Euro notiert (jetzt rund sieben Millionen Euro). Die Kreditermächtigung erhöht sich um 458.500 Euro auf rund 2,6 Millionen Euro. Und die Nettoneuverschuldung steigt um 1,2 auf 1,67 Millionen Euro.


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