Hospizkreis Ganderkesee-Hude Hospizkreis hat mehr Platz für neue Aufgaben

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Hospizkreis in neuen Räumen mitten in Ganderkesee: Die Bürgermeister Holger Lebedinzew (links) und Alice Gerken gratulieren dem zweiten Vorsitzenden Rainer Heinken. Foto: Reiner HaaseHospizkreis in neuen Räumen mitten in Ganderkesee: Die Bürgermeister Holger Lebedinzew (links) und Alice Gerken gratulieren dem zweiten Vorsitzenden Rainer Heinken. Foto: Reiner Haase

Ganderkesee. Der Hospizkreis Ganderkesee-Hude ist mitten in die Rathausstraße in Ganderkesee umgezogen. Im von-Seggern-Haus gibt es mehr Platz für gewachsene Aufgaben.

Mit den Aufgaben sind nun auch die Räumlichkeiten des Hospizkreises Ganderkesee-Hude gewachsen. Am Sonnabend, dem Welt-Hospiztag, ist der Öffentlichkeit der neue Standort im traditionsreichen von-Seggern-Haus in zentralster Lage an der Rathausstraße vorgestellt worden. „Wir sind mit dem Umzug zufrieden und wollen jetzt schauen, wie die Öffentlichkeit reagiert“, sagte Rainer Heinken, der zweite Vorsitzende des Trägervereins in einer Feierstunde mit Haupt- und Ehrenamtlichen, befreundeten Organisationen und Unterstützern.

Bürgermeister gratulieren

Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken und Holger Lebedinzew, ihr Kollege aus dem Huder Rathaus, unterstrichen die Bedeutung der Hospizarbeit in ihren Gemeinden. „Man verdrängt das Thema Tod und Krankheit und steht plötzlich allein vor der Frage, wie es weitergehen soll“, so Gerken. „Wir haben im Hospizkreis Professionalität, die vom Ehrenamt getragen wird“, ergänzte Lebedinzew. Heinken versicherte, der Hospizkreis verfolge weiter das Ziel, Menschen die Angst vor Schmerzen und Alleinsein zu nehmen.

Aufgaben ausgeweitet

Der Hospizkreis sei 2005 gegründet worden und habe sich kontinuierlich entwickelt, erinnerte Heinken. Die neuen Räume seien Teil der Entwicklung. „Sie haben einen Stein ins Wasser geworfen, der viele Kreise gezogen hat“, ergänzte Bürgermeisterin Gerken. Zu ehrenamtlicher Begleitung Sterbender sei Trauerarbeit mit Angehörigen gekommen und zuletzt auch Hospizarbeit mit Kindern, seit einiger Zeit in den Gemeinden Ganderkesee und Hude. Die neuen Räume lägen „mitten in Ganderkesee, mitten im Leben.“

TÜV-Stempel fehlt noch

Dank vieler Spender und tüchtiger Hände sei der Umzug zügig gelungen, blickte Heinken auf die letzten Wochen zurück. Er verheimlichte nicht, dass das Ziel Barrierefreiheit noch nicht erreicht ist: Der Fahrstuhl hinauf in den ersten Stock ist eingebaut und funktioniert, es fehlt aber noch der TÜV-Stempel. Vom Besuch des Hospizkreises soll das keinen Interessierten abschrecken: „Wenn’s drauf ankommt, finden wir immer eine Lösung“, versprach Heinken.


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