Harries-Mühle neu im Gewerbegebiet Minister zu Gast im „Wahrzeichen“ von Groß Ippener

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Florian Harries (2. v. r.) führt Axel Brammer (v. l.), Olaf Lies und Georg Drube durch das neue Mühlengebäude in Groß Ippener. Foto: Hermann BokelmannFlorian Harries (2. v. r.) führt Axel Brammer (v. l.), Olaf Lies und Georg Drube durch das neue Mühlengebäude in Groß Ippener. Foto: Hermann Bokelmann

Gross Ippener. Es ist das neue Wahrzeichen von Groß Ippener, findet Georg Drube, Bürgermeister der Gemeinde: 37 Meter hoch ragt das neu errichtete Mühlengebäude des Harries Schälmühlenwerks im Gewerbegebiet an der A1 in die Höhe.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) und der SPD-Landtagsabgeordnete Axel Brammer, der im hiesigen Wahlkreis erneut kandidiert, haben die Mühle jetzt besichtigt. Geschäftsführer Florian Harries führte die Gäste durch die sechs Etagen des Werks. Derzeit werden dort noch Restbauarbeiten erledigt.

Getreidesilo in zwei Wochen hochgezogen

Im November vergangenen Jahres war das Getreidesilo, das ein Fassungsvermögen von rund 3500 Tonnen besitzt, in Gleitschalenbauweise innerhalb von zwei Wochen hochgezogen worden. Als voraussichtlichen Produktionsstart in der neu angesiedelten Mühle nannte Harries Anfang Dezember. Pro Tag sollen dann 150 Tonnen Getreide – zu 80 Prozent Hafer – verarbeitet werden, insbesondere zu Haferflocken, aber auch zu weiteren Nährmitteln für die industrielle Weiterverarbeitung.

Die Investitionssumme von zehn Millionen Euro ist mit zwei Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln bezuschusst worden. Die Genehmigung des Förderantrags durch das Landeswirtschaftsministerium erfolgte, nachdem geklärt wurde, dass es sich bei dem Unternehmen nicht um eine Fortsetzung der in Stuhr-Moordeich seit mehr als 100 Jahren produzierenden Harries-Mühle handelt, die von Florian Harries’ Vater Heinz-Dieter Harries geführt wird.

Mitarbeiter aus Stuhrer Harries-Mühle werden übernomme

Das Stuhrer Werk soll im Zuge der Inbetriebnahme der Mühle in Groß Ippener abgewickelt und die Mitarbeiter übernommen werden, erklärte Heinz-Dieter Harries auf Nachfrage. Laut Florian Harries werden in der neuen Mühle 30 bis 35 Arbeitsplätze geschaffen, davon sieben Ausbildungsplätze.

Der Firmenchef lobte „die sehr gute Zusammenarbeit“ mit der Gemeinde Groß Ippener, der Samtgemeinde sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Oldenburg (WLO), die eine reibungslose Planung und errichtung der Mühle ermöglicht habe.


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