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Peukert informiert über Bad und Sauna In Ganderkesee 1500 Saunagäste mehr als im vergangenen Jahr

Von Thomas Deeken

Bäderchef Henry Peukert (Dritter von links) informierte die SPD-Fraktion am Montagabend über die bevorstehende Sanierung des Freibades, über Kursbecken-Pläne und über den Saunabetrieb. Foto: Thomas DeekenBäderchef Henry Peukert (Dritter von links) informierte die SPD-Fraktion am Montagabend über die bevorstehende Sanierung des Freibades, über Kursbecken-Pläne und über den Saunabetrieb. Foto: Thomas Deeken

Ganderkesee. Die SPD-Fraktion hat am Montagabend das Freibad besucht, um Details über die geplante Sanierung ab September 2018 zu erfahren. Ein kleineres Kursbecken würde sich wirtschaftlich besser rechnen, hieß es.

„Die Sauna im Saunahuus läuft gut. Wir hatten rund 1500 Gäste mehr als im Vergleichszeitraum von Januar bis Mitte September des vergangenen Jahres.“ Das hat Ganderkesees Bäderchef Henry Peukert am Montagabend bei einem Informationsbesuch der SPD-Fraktion betont. Mit dabei war Erster Gemeinderat Rainer Lange. Sein Kommentar: „Es sind Prognosen eingetroffen, an die anfangs keiner so recht geglaubt hat.“ Es sei allerdings wichtig, so Lange, mit der Sauna „immer wieder neue Duftmarken zu setzen“.

Gastronomiebereich erweitert

Das unterstrich auch Peukert, der bereits einige Ideen umgesetzt habe, den Saunagästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Dazu gehöre ein erweiterter Gastronomiebereich – vor allem dann, wenn die Freibadgäste nicht mehr da sind. Wichtig seien beispielsweise auch eine neue Speisekarte und Kleinigkeiten wie Wolldecken und Dekorationen. Das Problem: Derzeit sei der Betrieb an seine Kapazitätsgrenze angekommen. Zurzeit könnten lediglich 140 Saunagäste gleichzeitig im Haus sein. „Weitere Besucher müssten an der Pforte warten, bis jemand hinausgeht, oder gleich nach Delmenhorst oder Wildeshausen fahren“, bedauerte der Bäderchef.

Weitere Möglichkeiten nach Sanierung

Mit der Freibadsanierung und dem Bau eines neuen Gebäudes samt Kursbecken sowie der Umverlagerung von Personalräumen ins neue Haus würden sich weitere Möglichkeiten ergeben, den Gastronomiebereich mit Küche und Kühlräumen zu vergrößern. Dadurch könnte die Zahl der Saunagäste weiter erhöht werden. Durch Neuerungen im Gastronomiebereich habe es rein rechnerisch schon jetzt einen Umsatz von einem Euro mehr pro Gast gegeben, informierte Peukert.

Größeres Kursbecken sinnvoller?

Zum geplanten Kursbecken merkte Erika Schröter an, ob es – langfristig betrachtet – nicht sinnvoller sei, ein größeres Becken als das derzeit geplante mit den Maßen acht mal 12,50 Meter zu bauen. Darauf Lange: „Ein kleines Becken ist Beschluss des Verwaltungsausschusses.“ Und Peukert ergänzte, dass sich die kleinere Variante gegenüber der Version acht mal 16,66 Meter wirtschaftlich rechne. Alle geplanten Angebote seien möglich. Im Übrigen würde das größere Becken wegen der Bau- und Betriebskosten rund 250.000 Euro teurer sein, so der Erste Gemeinderat.

Woche der Entscheidungen

Lange erklärte außerdem, dass derzeit ein umfangreicher Bericht zur Sanierung des Bades und zum Kursbecken angefertigt werde, der den Fraktionen rechtzeitig auf den Tisch gelegt werde. Dann folge quasi die Woche der Entscheidungen vom 18. bis zum 26. Oktober mit Sozial-, Finanz- und Verwaltungsausschuss sowie der Ratssitzung. In genau einem Jahr soll dann im Freibad eine Großbaustelle eingerichtet werden, um das Bad zu sanieren und attraktiver zu machen.