Höchste Beteiligung im Wahlkreis „Sehr demokratisches Ergebnis“ in Gemeinde Hude

In der Gemeinde Hude gab es die höchste Wahlbeteiligung im Wahlkreis. Symbolfoto: Stefan Sauer/dpaIn der Gemeinde Hude gab es die höchste Wahlbeteiligung im Wahlkreis. Symbolfoto: Stefan Sauer/dpa

Hude. „Wir haben in der Gemeinde Hude ein sehr demokratisches Ergebnis erzielt.“ Das hat Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew am Sonntagabend erklärt, nachdem das Wahlergebnis in der Gemeinde feststand.

Lebedinzew freute sich vor allem über die hohe Wahlbeteiligung: 81,65 Prozent der knapp 13.000 Wahlberechtigten gingen in die Wahllokale oder beteiligten sich durch Briefwahl – der Spitzenwert im Wahlkreis 28.

(Lesen Sie hier den Live-Blog zur Wahl)

„Keine ausufernden Probleme“

„Wir haben vor allem beim Thema Flüchtlinge gute Arbeit geleistet und deshalb bestimmten Parteien keinen Nährboden gegeben“, so der Bürgermeister. Darüber hinaus habe es keine „ausufernden Probleme“ in der Gemeinde gegeben.

AfD deutlich unter dem Trend

Die AfD landete bei 6,64 Prozent – deutlich unter dem Trend. Die CDU holte mit 35,86 Prozent die meisten Stimmen vor der SPD (25,44 %). „Gewinner“ bei den Parteien ist Lebedinzew zufolge die FDP, die 2013 lediglich 5,66 Prozent der Stimmen holte und sich jetzt 10,83 Prozent sicherte – fast das Doppelte.

Dieter Holsten Respekt gezollt

Leichte Abstriche mussten dagegen die Grünen hinnehmen – diesmal 10,47 Prozent, vor vier Jahren 11,13 Prozent. Die Linke legte leicht zu (2013: 5,04 %; 2017: 6,79 %). Respekt für seinen Einsatz zollte Hudes Bürgermeister Lokalmatador Dieter Holsten von den Freien Wählern. Im Endeffekt gaben ihm aber nur 234 der knapp 10600 Huder Wähler ihre Stimme (2,23 %). Zum Vergleich: Arnold Hansen hatte 2013 insgesamt 102 Stimmen erhalten (1,03 %).

Freude bei Dirk Vorlauf

Dirk Vorlauf, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender in Hude und Kreisvorsitzender, freute sich über das Huder Resultat und darüber, dass es Astrid Grotelüschen dreimal hintereinander gelungen ist, direkt den Wahlkreis zu gewinnen – ein Novum für die CDU im Oldenburger Land. Sandra Aichele, Hudes SPD-Ortsvereinsvorsitzende, wollte sich am Abend nicht mehr äußern. Wie vor vier Jahren hat die SPD auch diesmal das Nachsehen in Hude.

(Weiterlesen: So hat die Region abgestimmt)

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