Ganderkesee und Pułtusk Ganderkesee sagt Ja zu Partnern in Polen

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Im Rathaus Ganderkesee wird eine deutsch-polnische Partnerschaft angebahnt: (von links) Jolanta Siejbik, der Erste Gemeinderat Rainer Lange, die stellvertretende Bürgermeisterin von Pułtusk Róża Krasucka, Tadeusz Witkowski und Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken. Archivfoto: Hauke Gruhn/ Gemeinde GanderkeseeIm Rathaus Ganderkesee wird eine deutsch-polnische Partnerschaft angebahnt: (von links) Jolanta Siejbik, der Erste Gemeinderat Rainer Lange, die stellvertretende Bürgermeisterin von Pułtusk Róża Krasucka, Tadeusz Witkowski und Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken. Archivfoto: Hauke Gruhn/ Gemeinde Ganderkesee

Die Gemeinde Ganderkesee strebt eine Partnerschaft mit Pułtusk in Polen an. Der Gemeinderat steht einmütig hinter der Absicht.

Ganderkesee. Mit einstimmigem Votum kommt der Ganderkeseer Gemeinderat dem Wunsch von Bürgermeisterin Alice Gerken nach, mit der polnischen Stadt Pułtusk so schnell wie möglich eine Partnerschaft zu vereinbaren. Die Bürgermeisterin hat das Ja erwartet und den nächsten Schritt schon vorbereitet: „Wir fahren noch in diesem Jahr nach Pułtusk, um das Wie und Wann abzustimmen.“

Gymnasium schafft Grundlage

Das Gymnasium Ganderkesee hat mit einem Schüleraustausch der sich anbahnenden Partnerschaft die Grundlage gegeben. Im August war eine Delegation aus Pułtusk mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Roza Krasucka in Ganderkesee. „Wir haben einen Abend mit vielen Gemeinsamkeiten erlebt“, erinnerte sich Bürgermeisterin Gerken in der Ratssitzung am Donnerstagabend. „Ich war positiv überrascht von der Aufgeschlossenheit unserer polnischen Gäste“, ergänzte Cindy Klüner, die Fraktionsvorsitzende der CDU.

„Garanten des Friedens“

„Die Partnerschaften mit Nachbarnationen sind Garanten des Friedens“, sagte SPD-Fraktionschef Werner Brakmann vor dem Ratsvotum. „Freundschaften sind eine Garantie dafür, dass man nicht den Nationalisten folgt, die einem weismachen wollen, wie schlimm der Nachbar ist“, ergänzte er. Mehrere Ratsmitglieder betonten die Bedeutung der Begegnung von Mensch zu Mensch.


Die Fraktion der Grünen will nach dem Nein einer knappen Mehrheit im Gemeinderat zum Schutz von 28 großen Bäumen auf fünf Privatgrundstücken nachlegen. Sie fordern ein Kataster aller geschützten und schutzwürdigen Bäume im Gemeindegebiet als Grundlage für Unterschutzstellungen. Das Kataster soll regelmäßig aktualisiert werden. „Geschützte Bäume dürfen die Eigentümer nicht übermäßig finanziell oder durch zu großen Arbeitsaufwand belasten. Entsprechende Unterstützung ist durch die Gemeinde zu leisten“, erläutert Fraktionssprecher Dr. Volker Schulz-Berendt. Details zu ihrem Modell des Baumschutzes wollen die Grünen in den kommenden Monaten ausarbeiten und den Ratsgremien zur Diskussion und Entscheidung vorlegen. Die Fraktion werde „alles daran setzen, die Entscheidung gegen den Baumschutz noch in dieser Wahlperiode zu kippen“.

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