Osenfestspiele in Sandkrug Clown Momo gewinnt erstes Osenfest in Sandkrug


Sandkrug. Prima Kleinkunst hat bei den „Osenfestspielen“ in Sandkrug nur ein kleines Publikum gefunden. Eine zweite Auflage gibt es nur bei mehr Unterstützung.

„Monsieur Momo“ hat mit Clownerie den ersten „Goldenen Osen“ gewonnen. „Das war verdient, aber ganz knapp“, kommentiert Johannes Cernota, der Gastgeber der „Osenfestspiele“ am Rande des Barneführerholzes, die Entscheidung des Publikums. Der Zauberer Tim Jantzen und der Musikkomödiant Helmut Sanftenschneider sammelten fast genauso viele Stimmen wie der Clown aus Nienburg, der abseits der Bühne den Namen Timo Lesniewski trägt.

Weniger Besuch als erhofft

Organisator Cernota blickte am Sonntag mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Premiere der dreitägigen „Osenfestspiele“ in Sandkrug zurück. „Das Publikum hat am Freitag und Sonnabend gefragt, warum so wenig Leute so hochklassige Programme erleben wollen“, berichtete er, denn zum Kleinkunstwettbewerb am Freitag waren mit gut 100 Gästen weniger und zum „Osenbräufest“ mit der Band „Gordon“ am Sonnabend mit 50 Gästen deutlich weniger Besucher gekommen als erwartet.

Familientag entschädigt

Der Familientag am Sonntag war da schon besser besucht. Die „Hatter Holschenkinner“ animierten mit „O sing man to…“ und anderen Liedern zum Mitsingen. Das Trio „Die Blindfische“ verknüpfte gekonnt Musik mit spaßigen Mitmachaktionen wie dem imaginären Lenkdrachenführen und handgemachten Castagnettengeklapper und zog vor allem die jüngsten Festbesucher mit. Und der Hatter „Circus Sternchen“ verband mitreißend Akrobatik mit Spiel und Spaß.

Neuauflage fraglich

Die ersten „Osenfestspiele“ könnten auch die letzten gewesen sein. Cernota wünscht sich eine Neuauflage , will das aber davon abhängig machen, dass er von Helfern, Sponsoren und von der Gemeinde stärker unterstützt wird. Diesmal habe es nur geklappt, weil die ganze Familie mitgezogen hat. Vonseiten der Gemeinde wünscht er sich, dass die Mehrzweckhalle an der Schultredde zur Verfügung gestellt wird. Diesmal musste mit viel Aufwand und Kosten ein Festzelt aufgebaut werden. „Ich bin fix und fertig“, bekannte Cernota am Sonntag.


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