Mittelalterschau in Hengsterholz Spätstart ins Mittelalter-Gedrängel in Hengsterholz

Von Reiner Haase


Hengsterholz. Feuershow und Schaukämpfe waren die Blickfänge des „mittelalterlichen Gedrängels“ in Hengsterholz. „Wir machen das Beste draus“, lautete die Devise.

Schwerter klirren, die Streitaxt rumst aufs Schild: Den Besuchern des „Mittelalterlychen Gedraengels“ auf dem Sportplatz in Hengsterholz ist am Sonntag effektvoll gezeigt worden, wie sich Streithähne vor einigen hundert Jahren gegenseitig ins Jenseits befördert haben.

Minnesang und Handwerkskunst

Im großen Zeltlager wurden aber auch ganz andere Seiten der mittelalterlichen Kultur in Erinnerung gerufen. Feiner Minnesang zu Flöten-, Harfen- und Trommelklang zum Beispiel. Dudelsackmelodien. Altes Handwerk wie das Schmieden, Korbflechten, Holzschnitzen und Spinnen. Und fürs Wohlergehen brutzelte Schweinebraten am Drehspieß.

Feuershow lockte Besucher an

Bei fiesem feinem Regen war der „Gedrängel“-Platz am Sonnabendnachmittag praktisch leer gefegt. „Die Feuershow abends war gut besucht“, blickte Mitorganisator Peter Mienert am Sonntagmittag zurück. „Das Wetter können wir nicht ändern. Wir machen das Beste draus“, gab er sich trotzig. Und siehe da: Ins Grau am Himmel mischten sich immer mehr blaue Flächen, das zum Parkplatz umfunktionierte Stoppelfeld füllte sich doch noch mit Blechkarossen.


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