Büfa Chemikalien erweitert sich Neues Gefahrstofflager in Altmoorhausen geplant

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Büfa Chemikalien will sich in Altmoorhausen vergrößern. Neben dem bestehenden Gebäude soll ein neues Gefahrstofflager entstehen. Foto: BüfaBüfa Chemikalien will sich in Altmoorhausen vergrößern. Neben dem bestehenden Gebäude soll ein neues Gefahrstofflager entstehen. Foto: Büfa

Hude-Altmoorhausen. Auf dem Betriebsgelände des Chemikalien-Großhändlers Büfa in Hude-Altmoorhausen wird sich in naher Zukunft einiges tun: Das zur Büfa-Gruppe mit Stammsitz in Oldenburg gehörende Unternehmen Büfa Chemikalien plant den Neubau eines 5000 bis 5500 Quadratmeter großen Gefahrstofflagers.

Diese Erweiterung soll nach Angaben von Hermann Többen, technischer Leiter des Werks, auf einer bereits im Firmenbesitz befindlichen Freifläche im Gewerbegebiet An der Autobahn umgesetzt werden. Abfüllung und Lager sollen voneinander getrennt werden. Die Fertigstellung sei „Richtung Ende 2018“ anvisiert. Bei Büfa Chemikalien sind rund 60 Mitarbeiter beschäftigt, laut Többen könnten im Zuge der Erweiterung weitere Stellen hinzukommen.

Florierendes Geschäft und steigende Absatzmengen

Bereits in den vergangenen Jahren habe das Unternehmen ein wachsendes Geschäft und damit einhergehend kräftig zunehmende Absatzmengen an Chemikalien verzeichnen können, erläutert Többen. Das setze sich in diesem Jahr fort, jetzt stoße man an Kapazitätsgrenzen. „Wir haben derzeit eine florierende Konjunktur und beliefern ein sehr breites Kundenspektrum mit Industrie- und Handwerksbetrieben sowie gewerblichen Verbrauchern“, so der technische Leiter.

Auch in Sicherheitstechnik wird investiert

Der Neubau in Altmoorhausen ist Teil umfangreicher Erweiterungs- und Modernisierungspläne der Büfa-Gruppe für alle drei Standorte – neben Hude und dem Firmensitz Oldenburg ist das Unternehmen noch in Rastede präsent. Nicht nur in neue Gebäude wird laut Mitteilung des Unternehmens investiert, sondern auch in die Sicherheitstechnik und die Digitalisierung.

Neues Lager erhält eigene Zufahrt

Bei den Erweiterungsplanungen haben die Verantwortlichen auch den Chemieunfall im Hinterkopf, der zu Beginn des Jahres einen Großeinsatz der Feuerwehr auslöste und bei dem drei Personen verletzt wurden. Im Januar waren auf dem Firmengelände rund 1000 Liter Salzsäure ausgelaufen. Wie Fachbereichsleiterin Martina Schneider von der Gemeinde Hude kürzlich in einer Ausschusssitzung informierte, soll das in Altmoorhausen zu errichtende Gefahrstofflager anders als zunächst vorgesehen eine eigene Zufahrt erhalten.

Besserer Zugang für Rettungsfahrzeuge

Das ermögliche nicht nur eine bessere Abwicklung des Lieferverkehrs, sondern bedeute im Notfall eine zusätzliche Zufahrt für Einsatzfahrzeuge. Damit die neue Zufahrt gebaut werden kann, soll auf einen Grundstückstreifen zurückgegriffen werden, der ursprünglich für die Anbindung eines gemeinsamen Gewerbegebiets mit der Gemeinde Hatten auserkoren worden war.

Infoabend für Anwohner am 6.Juli

Nach Angaben von Hermann Többen werde derzeit noch der Genehmigungsantrag für den Erweiterungsbau zusammengestellt. Dazu sei eine Reihe von Gutachten unter anderem zu den Aspekten Brand-, Lärm- und Gewässerschutz beizubringen. Zur Information der Anwohner über das Vorhaben lädt Büfa am Donnerstag, 6. Juli, 18 Uhr, ins Landgasthaus Brüers in Munderloh ein.


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