Ab Ferien Umgestaltung in Ganderkesee Laute und leise Bereiche auf neuem Schulhof des Gymnasiums

Neuer Schulhof auf dem Gelände des Gymnasiums: Für Schulleiterin Dr. Renate Richter ist die Trennung in laute und leise Bereiche wichtig. Foto: Thomas DeekenNeuer Schulhof auf dem Gelände des Gymnasiums: Für Schulleiterin Dr. Renate Richter ist die Trennung in laute und leise Bereiche wichtig. Foto: Thomas Deeken

Ganderkesee. Schulleiterin Dr. Renate Richter ist mit dem Gesamtkonzept der Schulhofumgestaltung hoch zufrieden. In den Sommerferien sollen die Arbeiten auf dem Gelände des Ganderkeseer Gymnasiums beginnen.

„Ich bin hochzufrieden mit dem Gesamtkonzept, das den verschiedenen Schülergruppen gerecht wird. Das ist auch wichtig, weil die Bedürfnisse der Schüler so unterschiedlich sind.“ Das hat Dr. Renate Richter, Leiterin des Gymnasiums Ganderkesee, auf dk-Nachfrage zur bevorstehenden Schulhofumgestaltung mitgeteilt. Die „Formensprache“ sei genial. Den eher nüchtern wirkenden Schulgebäuden stünden viele verspielte runde Elemente gegenüber.

Umbaubeginn in den Sommerferien

Die Umbauarbeiten sollen nach Angaben von Ludger Krone, zuständiger Bauplaner beim Landkreis Oldenburg, zu Beginn der Sommerferien starten. Voraussichtlich werden sie sich bis in den September hinein hinziehen. Derzeit sei der Landkreis noch mitten im Vergabeverfahren für die Arbeiten.

Jüngere Schüler wollen herumtoben

Größten Wert legt die Schulleiterin darauf, dass der Schulhof in leise und laute Bereiche aufgeteilt wird. Vor allem die jüngeren Schüler der Klassen fünf bis sieben würden in den Pausen draußen viel herumtoben. Dagegen möchten die älteren Schüler erfahrungsgemäß gerne in Ruhe zusammensitzen oder spazieren gehen. Häufig seien es kleinere Gruppen, die miteinander reden und etwas abseits, aber trotzdem mittendrin sein wollen. „Das ist mit dem neuen Konzept auch möglich“, so Renate Richter. „Die Schüler finden das Konzept toll“, weiß sie nach den Diskussionen im Schulhofausschuss.

Zwei kleine Ruheinseln

Besonders gefallen der Schulleiterin die beiden kleinen Ruheinseln zwischen Basketballfeld und altem Gebäude – die eine Runde mit Schachbrettmuster, Heckenelementen und Sitzsteinen geplant, die andere mit Sonnensegel und halb durch eine Hecke abgegrenzt. „Das ist für die älteren Schüler hochgradig attraktiv“, weiß die Direktorin. Außerdem sei das grüne Klassenzimmer draußen hinter dem F-Trakt hervorzuheben – ein ruhiger Bereich, angelegt wie ein kleines Amphitheater mit drei Sitzreihen aus Stein. Dort ist an sommerlichen Tagen auch Unterricht im Freien vorgesehen. Darüber hinaus soll in diesem Bereich auch eine Außenwerkstatt für den Kunstunterricht entstehen. Detaillierte Pläne dafür gebe es noch nicht.

Weiteres Spielfeld vorgesehen

Im Gerätespielbereich zwischen dem neuen Erweiterungsbau und dem Rasenspielfeld wollen die Schüler gerne zwei „Schwabbelmatten“ haben. Eine ist im 300.000-Euro-Etat für den gesamten Schulhof mit drin, die andere wird aus der Schulkasse finanziert. Neu wird sein, dass das Spielfeld parallel zur Straße Am Schürbusch verkleinert wird, „weil die Schüler meistens eh nur direkt vor den Toren spielen“, so die Schulleiterin. Es kommen laut Plan aber noch zwei Tore sowie ein weiteres Spielfeld zwischen Rasen und Gerätebereich dazu, um dort beispielsweise Fußballtennis, Badminton oder Volleyball spielen zu können. Ursprünglich sollte dort eine Sandspielfläche angelegt werden. Die sei aber inzwischen gecancelt worden, weil der Sand im Laufe der Zeit über die Kleidung in die Klassenräume getragen werden würde. Auf welchem Untergrund künftig gespielt wird, steht nach Angaben der Direktorin noch nicht fest.

Terrasse beim Erweiterungsbau wird größer

Erfreut ist Renate Richter darüber hinaus, dass der ganze Schulhof behindertengerecht angelegt und die Terrasse beim Erweiterungsbau um ein Drittel vergrößert werden soll. „Die war den Schülern viel zu klein.“

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