Gewalt unter Jugendlichen Nach Massenschlägerei in Ganderkesee: Staatsanwälte prüfen Anklage

Unmittelbar nach der Tat hatten Polizisten am Ganderkeseer Bahnhof zahlreiche Jugendliche vorübergehend festgesetzt. Archivfoto: Thorsten KonkelUnmittelbar nach der Tat hatten Polizisten am Ganderkeseer Bahnhof zahlreiche Jugendliche vorübergehend festgesetzt. Archivfoto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Die Aufklärung und Sühne der Massenschlägerei unter Jugendlichen am Ganderkeseer Bahnhof vom Oktober 2016 lässt weiter auf sich warten.

Monatelang hat die Polizei gegen mehr als zehn Personen ermittelt, die teils widersprüchliche Angaben zum Sachverhalt machten. Erst vor wenigen Tagen sind die Akten bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg eingegangen, berichtet Martin Rüppell, Erster Staatsanwalt und Pressesprecher, unserer Redaktion.

Vielzahl von Personen beteiligt

Rüppell: „Es geht um einen komplexen Sachverhalt, an dem eine Vielzahl von Personen beteiligt waren.“ Die nun notwendige rechtliche Prüfung des Sachverhalts werde voraussichtlich aber auch einige Zeit in Anspruch nehmen, blickt er voraus.

Die Massenschlägerei am Abend des 26. Oktobers war trauriger Höhepunkt von längeren Streitigkeiten zwischen Jugendlichen deutscher Herkunft, solchen mit Migrationshintergrund sowie von jungen Flüchtlingen.

Gewaltexzess schockierte Bürger

Nach dem Gewaltexzess, der Ganderkesees Bürger nachhaltig geschockt hatte, war die Polizei tagelang mit starken Kräften auf Streife und nahm auch Personenkontrollen vor.


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