Neues an der Jagdhütte im Wald Hasbruchtag mit Botaniker Feder diesmal schon im Juni

Sie stellten das Programm für den nächsten Hasbruchtag am 25. Juni vor: (von links) Wolf E. Schultz, Anke Fink-Heinemann, Peter Schlöndorff, Oliver Frey, Elisabeth Kühling und Wiltrud Schauer. Foto: Thomas DeekenSie stellten das Programm für den nächsten Hasbruchtag am 25. Juni vor: (von links) Wolf E. Schultz, Anke Fink-Heinemann, Peter Schlöndorff, Oliver Frey, Elisabeth Kühling und Wiltrud Schauer. Foto: Thomas Deeken

Hasbruch. „Hasbruchtag goes Botanik“ – so lautet das Motto des Familientages der Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs in diesem Jahr. Die Veranstaltung rund um die Jagdhütte findet schon am 25. Juni und nicht erst im August statt.

Es gibt viel Neues beim nächsten Hasbruchtag. Darauf hat die Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs am Freitag hingewiesen. Das Wichtigste dabei: Anders als sonst wird der inzwischen neunte Familientag nicht im August veranstaltet, sondern diesmal schon im Juni, und zwar am letzten Sonntag des Monats, am 25. Juni von 11 bis 15 Uhr.

Leitthema „Hasbruchtag goes Botanik“

Neu ist auch, dass die Veranstaltung unter einem Leitthema steht. Das Motto lautet „Hasbruchtag goes Botanik“. Dafür hat unter anderem der Bremer Botaniker Jürgen Feder zugesagt, der in drei Kurzvorträgen beispielsweise darüber informieren möchte, welche Pflanzen man essen kann. Pflanzen, die es im Juni im Wald noch gibt, im August aber nicht mehr.

Alle Aktionen an der Jagdhütte

Der Hasbruchtag wird sich dieses Mal – ebenfalls anders als in den vergangenen Jahren– nur auf den Jagdhüttenbereich konzentrieren. Das bedeutet: Es wird keine vorgezeichneten Wege mit Mitmachstationen geben. Die Aktionen zum Mitmachen sind alle rund um die Jagdhütte geplant. Ein Grund dafür: Die Mitarbeiter der Landesforsten, die sonst immer tatkräftig mitgeholfen hatten, sind laut Anke Fink-Heinemann, Leiterin des Organisationsteams, aus zeitlichen Gründen in diesem Jahr nicht mit von der Partie.

Waldgeister und Kobold Gisbert mit dabei

An der Hütte werden zahlreiche Vereine, Organisationen und Einzelpersonen erwartet, die das Programm mitgestalten – vom Nabu Hude über das Technische Hilfswerk bis hin zum Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Hollen. Außerdem bastelt Bildhauer Wolf E. Schultz Waldgeister. Buchhändlerin Sabine Jünemann stellt Literatur zu den Themen Hasbruch und Botanik vor. Und Peter Schlöndorff bringt Kobold Gisbert mit und erzählt Geschichten. Dazu gibt es – in dieser Form ebenfalls neu – das Angebot „Wald mit allen Sinnen erleben: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen“. So sollen Waldfreunde beispielsweise mit dem Stethoskop horchen, was am Boden so passiert.

Urkunde für Stempel

Wer eifrig bei den einzelnen Stationen mitmacht, kann auch wieder Stempel auf einer Karte bekommen, wofür es am Ende eine Urkunde gibt – ein Spaß nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, weiß Elisabeth Kühling vom Orga-Team.

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