Ausschuss berät über Vollzeitstelle Manager soll Ganderkeseer Ortskern beleben


Ganderkesee. Angesichts des fortschreitenden Ladensterbens im Ganderkeseer Ortskern finden Pläne, bei der Wirtschaftsförderung eine neue Stelle für einen Quartiersmanager zu schaffen, immer mehr Gehör: Der Finanzausschuss kann auf seiner am Donnerstag ab 18 Uhr im großen Rathaussaal beginnenden Sitzung nun die Weichen für einen neuen Vollzeitarbeitsplatz in der Verwaltung stellen.

Die innerörtlichen Kaufleute rufen schon lange nach professioneller Unterstützung in ihrem Bemühen, den Ortskern trotz der längst die Käufergunst dominierenden Märktezentren Aldi/Inkoop und Famila/Rossmann nicht weiter veröden zu lassen. Auch die CDU hatte entsprechende Anträge zur Förderung und Entwicklung der Wirtschaft in Ganderkesee gestellt.

Ruf nach einer Fachkraft

Dieser Ruf nach einer Fachkraft für City-Management und Gemeindemarketing ist bei der Verwaltung nun angekommen. Ihr Vorschlag lautet, dass eine unbefristete Stelle geschaffen wird. Denn die Aufgaben sind komplex: Tourismusförderung, Wohnraumförderung oder die Unterstützung bestehender Betriebe gehören neben weiteren Aufgaben dazu. Auch soll der Finanzausschuss dem Verwaltungsvorschlag zustimmen, zu prüfen, ob eine spätere Ausgliederung der gemeindeeigenen Wirtschaftsförderung in eine separate Gesellschaft von Vorteil sein könnte.

Eigener Wirtschaftsbeirat

Zur Beratung der Ratsgremien in wirtschaftspolitischen Fragestellungen soll darüber hinaus ein eigener Wirtschaftsbeirat geschaffen werden. Zu den weiteren Punkten der langen Tagesordnung gehört die Vorstellung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplans für das Jahr 2017.

Investitionspaket für die Feuerwehren

Thema ist hier auch die Diskussion über ein umfangreiches Investitionspaket für die Feuerwehren der Gemeinde. Funkgeräte und Einsatzmittel müsse auf den Stand gebracht werden. Rund 136.000 Euro verschlang allein die Reparatur des in Ganderkesee stationierten Drehleiterwagens. Größte Investition der nächsten Jahre in den Brandschutz wird der Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Bookholzberg sein.


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