Ausschuss stimmt Umbauplan zu Grünes Licht für Marktplatz-Umgestaltung in Ganderkesee

Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung hat dem Termin- und Ablaufplan für die Umgestaltung des Neuen Marktplatzes in Ganderkesee zugestimmt. Foto. Timo Vetter/VetterwerbungDer Ausschuss für Gemeindeentwicklung hat dem Termin- und Ablaufplan für die Umgestaltung des Neuen Marktplatzes in Ganderkesee zugestimmt. Foto. Timo Vetter/Vetterwerbung

Ganderkesee. Mit der Umgestaltung des Neuen Marktplatzes kann es endlich losgehen: Die Mitglieder des Ausschusses für Gemeindeentwicklung haben am Donnerstagabend nach längerer Diskussion mehrheitlich dem Termin- und Ablaufplan sowie der Bildung einer weiteren Arbeitsgruppe für nähere Details zugestimmt.

Es gab neun Ja-Stimmen, drei Ausschussmitglieder waren gegen den Vorschlag – Arnold Hansen von den Freien Wählern, Thorsten Busch von der UWG und Michael Sorg von den Grünen.

Hansen will mobile Elemente

Hansen sprach sich energisch gegen festgemauerte Hochbeete aus. Er wollte mobile Elemente, die sich per Radlader bei Bedarf bewegen lassen.

Bürgermeisterin gegen Rolle rückwärts

Das ganze Projekt mit mobilen Elementen sei eine komplett andere Planung, sagte Bürgermeisterin Alice Gerken. „Wenn wir den Plan infrage stellen, machen wir eine Rolle rückwärts. Dann können wir den Zeitplan nicht einhalten.“ Sie erinnerte an den Kompromiss beim Umbau des Arp-Schnitger-Platzes und an die inzwischen hohe Zahl von Kritikern. „Egal, was wir machen: Wir werden immer Kritik ernten und auf Widerstände treffen“, so Alice Gerken.

„Wir haben bei Kreye-Vorschlag alle genickt“

CDU-Fraktionschefin Cindy Klüner, Rolf Oetken (SPD) und Hans-Jürgen Hespe (FDP) warnten ebenso wie die Bürgermeisterin davor, weiter Zeit zu verlieren. „Wir müssen zu Potte kommen“, so Oetken. Und Günther Runge (CDU) ergänzte, beim Vorschlag des Landschaftsarchitekten Volker Kreye „haben wir alle genickt“. Von „Mobil-Dingern“ sei keine Rede gewesen.

Grüne weiterhin gegen Parkplätze

Man könne doch im neuen Arbeitskreis über mobile Elemente diskutieren und sie nicht generell ausschließen, meinte Sorg. Der Grünen-Politiker erklärte außerdem in der immer heftiger werdenden Debatte, dass man den Mut brauche, Entscheidungen zu treffen. Das sei Demokratie – „auch wenn es nicht in meine Richtung geht“. Die Grünen hatten mehrfach betont, dass sie gegen Parkplätze auf dem Marktplatz sind.

Busch schlägt Minigolf-Anlage vor

Ein kurioser Vorschlag kam von Busch: Er sprach von einer Minigolf-Anlage. „Wir müssen etwas für den Ort tun und dürfen ihn nicht weiter veröden lassen“, so der UWG-Ratsherr.

Laut Verwaltung soll das Gestaltungskonzept bis Mitte Januar umgesetzt werden. Mit der Fertigstellung des Platzes einschließlich Bepflanzung sei bis Jahresende 2017 zu rechnen.

Details zum Umbauplan lesen Sie hier.


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