zuletzt aktualisiert vor

Rund 3500 Besucher „Winterzauber“ in Ganderkesee „ein voller Erfolg“

Von Thomas Deeken


Ganderkesee. Voller Erfolg, tolle Stimmung und überall glückliche Gesichter – so hat Kalle Jabs, kommissarischer Betriebsleiter der Delme-Werkstätten in Ganderkesee, den „Winterzauber“ gesehen, den die Werkstätten am Samstag gemeinsam mit der Katenkamp-Schule und dem Förderverein der Schule auf die Beine gestellt haben. Jabs sprach ebenso von einem Besucherrekord bei dieser inzwischen schon traditionellen Veranstaltung wie Schulleiterin Eva Brischke-Bau. „Das waren geschätzt rund dreieinhalbtausend Gäste“, so die beiden Organisatoren.

„Der Aufwand hat sich auf jeden Fall wieder gelohnt“, betonte die Schulleiterin. Der Andrang an den Buden und den Verkaufsständen sei derart groß gewesen, dass es gegen 14 Uhr schon keine Adventskränze, eine Stunde später keinen Kuchen und gegen 16.30 Uhr kein einziges Tombola-Los mehr gegeben habe.

Viel Applaus für Akteure auf der dk-Bühne

Die Außenbereiche mit Aktionen vom Stockbrotbacken am Lagerfeuer bis hin zum mittelalterlichen Bogenschießen seien sehr gut besucht gewesen. Außerdem hätten alle Akteure auf der dk-Bühne von der Tanzgruppe der Katenkamp-Schule, über die Schülerband Durazell bis hin zu den Moorriemer Stepptänzern jede Menge Applaus erhalten. Und sogar der Bremer Guido Salge musste am Ende des Programms bei seiner Feuershow noch eine Zugabe geben – womit er wohl selbst gar nicht gerechnet hatte.

Infos über Katenkamp-Schule

Der „Winterzauber“ war allerdings nicht nur eine Großveranstaltung, die auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen sollte. Es wurde auch viel über das Schulleben informiert, wie die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen „mit einem Förderbedarf im Schwerpunkt geistige Entwicklung“, wie es offiziell heißt, lernen. Deshalb waren auch viele Eltern, Verwandte und Freunde gekommen, um mehr zu erfahren.

Gemeinsamer Unterricht mit iPads

Dazu zählten unter anderem auch Eltern von Schülern der Grundschule Dürerstraße, die sich für das gemeinsame Unterrichtsprojekt mit iPads interessierten. „Das ist ein super gutes inklusives Schulprojekt“, sagt Eva Brischke-Bau. Einmal in der Woche treffen sich fünf Katenkamp-Schüler und zehn Schüler der Grundschule mal in der einen, mal in der anderen Schule, um sich am iPad gegenseitig etwas beizubringen. Was die Kinder inzwischen so alles können, stellten sie vor – zum Beispiel kurze Porträts von sich selbst mit Fotos, Farben, Schriften und Sprachnachrichten, alles selbst gestaltet, wie Heilpädagoge Nils Lion erläuterte. Und Grundschulleiter Frank von der Aa ergänzte: „Wir sind mit dem Projekt noch lange nicht am Ende. Mal sehen, was dabei noch alles rauskommt.“


0 Kommentare