Hausnotruf des DRK Hausnotruf landet stets beim DRK in Hude

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Nathalie Fischer (vorne rechts) am Telefon der Hausnotruf-Zentrale in Hude, ihre Kollegin Mareike Schulze, Fachbereichsleiter Klaus Kähler und Bürgermeister Holger Lebedinzew im Hintergrund: Im neuen Büro kann konzentriert gearbeitet werden. Foto: Reiner HaaseNathalie Fischer (vorne rechts) am Telefon der Hausnotruf-Zentrale in Hude, ihre Kollegin Mareike Schulze, Fachbereichsleiter Klaus Kähler und Bürgermeister Holger Lebedinzew im Hintergrund: Im neuen Büro kann konzentriert gearbeitet werden. Foto: Reiner Haase

Hude. Der Hausnotruf des DRK im Oldenburger Land hat seine Zentrale in Hude. Vom neuen Büro aus können lebensrettende Schritte in Ruhe eingeleitet werden.

Ganderkesee, Wilhelmshaven, Vechta oder Rastede: Wo immer im Bereich des DRK-Landesverbands Oldenburg ein Hausnotruf ausgelöst wird, der heiße Draht führt direkt in die Telefonzentrale des DRK-Kreisverbands Oldenburg-Land in Hude. Und es klingelt häufig: „Im Oktober haben wir 2500 Rufe gezählt. Etwa 500 haben akute Maßnahmen erfordert“, berichtet DRK-Fachbereichsleiter Klaus Kähler. Über 3500 Teilnehmer sind im Oldenburger Land dem DRK-Hausnotruf angeschlossen, über 700 allein im Bereich des DRK-Kreisverbands Oldenburg-Land.

Bagatellen und ensthafte Notfälle

„Vom unverletzt gestürzten Teilnehmer, der alleine nicht mehr auf die Beine kommt, bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand kann alles dabei sein“, weiß Nathalie Fischer, Mitarbeiterin der Hausnotruf-Zentrale in Hude. Es reicht vielleicht, einen Angehörigen oder Nachbarn zu informieren, der Hilfe leisten kann. Es kann aber auch sein, dass ein Helfer per Telefon zu lebensrettenden Handgriffen angeleitet werden muss. „Das Personal in der Hausnotrufzentrale muss kommunikativ sein. Und eine medizinische Grundbildung ist erforderlich“, erläutert Fahrdienstleiter Bernd Punschke. Die Ausbildung zum Sanitätshelfer sei das mindeste, es gebe in der Zentrale aber auch qualifizierte Notfall-Sanitäter.

Fortbildung in Großleitstelle

„Fortbildungen sichern unsere Standards“, berichtet Michael Venzke, der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Oldenburg-Land. Die jüngste Fortbildung hat das Team der Hausnotruf-Zentrale in der Großleitstelle in Oldenburg absolviert. Zwei Tage lang haben die DRK-Mitarbeiter verschiedene Szenarien durchgespielt. Dabei wurden die praxiserprobten Abfrageschemata der Großleitstelle verwendet. „Nach und nach wurden die Fallszenarien immer anspruchsvoller, und wir hatten Spaß an den einzelnen Aufgaben“, berichtet Mareike Schulze.

Neues Büro eingerichtet

Schulze, Fischer und das übrige Personal der Hausnotrufzentrale haben in Hude seit einigen Tagen ein eigenes Büro abseits der sonstigen vielfältigen Telefondienste des DRK-Kreisverbands. Hier können die eingehenden Notrufe in den vorgegebenen, auch in der Großleitstelle üblichen Schritten in aller Ruhe abgearbeitet werden.


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