Mitglieder verweigern Zustimmung Absage an Gruppe UWG/Steffgen im Ganderkeseer Rat

Von Thorsten Konkel

Einer geplante Gruppenbildung der UWG im neuen Rat mit der Linken-Ratsfrau Susanne Steffgen (Bildmitte) haben sich am Montagabend die UWG-Mitglieder auf ihrer Versammlung verweigert. Mehrheitlich stimmten sie gegen das Vorhaben der UWG-Ratsleute (v.l.) Carsten Jesußek, Otto Sackmann und Thorsten Busch. Foto: Thorsten KonkelEiner geplante Gruppenbildung der UWG im neuen Rat mit der Linken-Ratsfrau Susanne Steffgen (Bildmitte) haben sich am Montagabend die UWG-Mitglieder auf ihrer Versammlung verweigert. Mehrheitlich stimmten sie gegen das Vorhaben der UWG-Ratsleute (v.l.) Carsten Jesußek, Otto Sackmann und Thorsten Busch. Foto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Im neuen Ganderkeseer Rat wird es keine Gruppe UWG/Steffgen geben. Mehrheitlich haben sich die Mitglieder der Unabhängigen Wähler Gemeinde Ganderkesee (UWG) am Montagabend auf ihrer Mitgliederversammlung gegen eine Gruppenbildung mit der Linken-Ratsfrau Susanne Steffgen ausgesprochen.

Mehrheitlich haben sich die Mitglieder der Unabhängigen Wähler Gemeinde Ganderkesee (UWG) am Montagabend auf ihrer Mitgliederversammlung gegen die beabsichtigte Gruppenbildung mit der Linken-Ratsfrau Susanne Steffgen ausgesprochen. Das berichtete der UWG-Fraktionsvorsitzende Carsten Jesußek dem dk am Dienstagnachmittag. Steffgen bedauerte die Entscheidung, „weil wir uns ja in Sachthemen einig waren“, sagte sie den dk.

„Klares Votum der Mitglieder“

„Mit dem klaren Votum unserer Mitglieder ziehen wir einen Schlussstrich unter unser Vorhaben“, erklärte Jesußek. Die Gruppenbildung hatte bereits auf der Kippe gestanden, nachdem die Verwaltung zunächst gefordert hatte, die Gruppe UWG/Linke zu benennen. Diesen Vorbehalt gegen die Namensgebung hatte die Verwaltung später aufgegeben. Anschließend gab es jedoch Querelen zwischen UWG und Steffgen. Als alleinige Fraktion UWG werden Jesußek, Thorsten Busch und Otto Sackmann nun einen Sitz weniger als Grüne und FDP im neuen Rat bekleiden. Somit wird Jesußek auch nicht den Vorsitz im Ausschuss für Bildung und Kultur erhalten. Weiterhin strebe die UWG aber an, bei geeigneten Themen in der Sache mit allen Parteien zusammenzuarbeiten, betonte Carsten Jesußek.


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