Rettungsdienst in Ganderkesee „Keiner muss um seine berufliche Zukunft bangen“

Keine beruflichen Nachteile beim Wechsel zu den Maltesern: Das versichert die Kreisverwaltung den DRK-Rettungsdienstmitarbeitern in Ganderkesee. Archivfoto: Thorsten KonkelKeine beruflichen Nachteile beim Wechsel zu den Maltesern: Das versichert die Kreisverwaltung den DRK-Rettungsdienstmitarbeitern in Ganderkesee. Archivfoto: Thorsten Konkel

Ganderkesee/Landkreis Oldenburg. Die Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes in Ganderkesee müssen keine Nachteile beim Wechsel zum Nachfolgebetreiber Malteser Hilfsdienst ab Jahresbeginn 2017 befürchten: Das ist die Kernaussage einer Stellungnahme der Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg, nachdem wie berichtet neuerliche Vorwürfe hinsichtlich der Personalführung und -bewertung am DRK-Rettungsdienststandort Ganderkesee vorgebracht worden sind.

Demnach hat es am 10. Oktober persönliche Einzelgespräche mit allen an einer Weiterbeschäftigung interessierten Mitarbeitern gegeben. „In diesen Vertragsgesprächen wurden bereits die Details für eine Übernahme durch den Malteser Hilfsdienst besprochen. Daraus ist ersichtlich, dass keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter um seine berufliche Zukunft bangen muss“, heißt es in der Mitteilung aus dem Kreishaus.

Darüber hinaus ist es aus Sicht der Kreisverwaltung „legitim und notwendig, die Mitarbeiter im Rettungsdienst nach Stärken und Schwächen entsprechend einzuteilen, um das bestmögliche Team auf den Rettungsmitteln einzusetzen“. Dabei dürften „keinesfalls persönliche Befindlichkeiten fachlich notwendige Entscheidungen im Einsatz vor Ort beeinflussen“. Genau dies ist von dem Rettungsdienstmitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden möchte, im Gespräch mit dem dk bezweifelt worden.

Der Kreisverwaltung liegt nach eigenen Angaben das dem dk zugesandte interne Dokument mit den Bewertungen der Rettungsdienstmitarbeiter in Ganderkesee nicht vor. Die Verwaltung werde sich „auch weiterhin an anonym vorgetragenen Sachverhalten und Bewertungen nicht beteiligen“, heißt es weiter. Sie behalte sich „ausdrücklich rechtliche Schritte wegen rufschädigender Äußerungen“ vor.


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